Archiv nach Autor | Thomas Pleil

Alles meins: Aus den Weiten des Social Web ins eigene Wohnzimmer

Schwupp und weg – so kann’s im Social Web gehen. Die Alternative: Zumindest die Inhale an eine Stelle zusammenholen.

Wer im Social Web publiziert, tut dies in der Regel, weil die eine Plattform von den richtigen Leuten genutzt wird, weil die andere besondere Möglichkeiten bietet oder eine dritte bietet beides. Am Ende hat man viel kommuniziert, aber es ist kaum mehr nachvollziehbar, was mal wo veröffentlicht oder gar diskutiert wurde. Diesem Problem nähern sich nach meinem Eindruck seit ein paar Jahren zwei recht kleine Fraktionen: Auf der einen Seite die eher politische “Reclaim Social Media-”Bewegung, auf der anderen Seite auch einige, die sich mit Onlinekommunikation aus Sicht von Unternehmen und Organisationen beschäftigen, beispielsweise unter dem Begriff “Social Stream”. Lies mehr …

CommunicationCamp: Eine wunderbare Dynamik

Um ehrlich zu sein: Ich bin noch ziemlich platt von den letzten beiden Tagen, konkreter: Vom CommunicationCamp. Und ich gehe davon aus, die anderen, die weit mehr daran gemacht haben – die Studenten und natürlich die Mitstreiter – sind mindestens genauso geschafft. Das Tolle daran ist aber, dass das die Erschöpfung derjenigen ist, die im Kleinen wirklich etwas geschafft haben. Was mich diesmal besonders beschäftigt hat: Das Brückenbauen.

 

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Mitarbeiter/in gesucht für Studiengang Onlinekommunikation

banner-ohne-rahmen.003Solche Beiträge schreibe ich gern: Wir suchen für den neuen Studiengang Onlinekommunikation eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter. Im Fachhochschul-Slang handelt es sich um eine Stelle als Laboringenieur/in (techn. Mitarbeiter/in). Das Ganze schließt die Betreuung unserer Technik und der Räume der Lehrredaktionen ein, aber natürlich auch die Mitwirkung in der Lehre. Die Stelle ist unbefristet.

Letztlich geht es bei der Stelle um einen Brückenschlag: Einerseits technisch-administrative Unterstützung und damit Verantwortung für unsere Agenturräume und ihr Equipment – andererseits um Unterstützung in der Lehre, besonders zum praktischen Teil von Web Literacies. Wir wünschen uns also jemand mit großer Leidenschaft für Onlinekommunikation, auch in technischer Hinsicht. Ich denke z.B. an Aspekte wie Coding/Scripting, an Security, Infrastruktur. Konkreter gehört dazu u.a. die Betreuung von Servern, das Aufsetzen von Content Management-Systemen, technische Unterstützung bei Webanalyse & Co etc.. Das Ganze sollte natürlich Studierenden vermittelt werden, beispielsweise in Übungen oder Projekten.  Und wenn unsere neue Kollegin uns z.B. auch bei MOOCs oder dem Erstellen von Online-Lernprojekten, Infoplattformen etc. unterstützen könnte, wäre das wunderbar. Die komplette Stellenausschreibung ist auf unserer Hochschulwebsite veröffentlicht (pdf). Bewerbungsschluss ist am 8. Februar 2014.

Bachelorstudiengang Onlinekommunikation startet zum Wintersemester 2014/15

Wahrscheinlich haben es einige längst schon auf anderen Kanälen mitbekommen. Die meisten formalen Hürden sind genommen: Aus dem vor einigen Wochen hier zur Diskussion gestellten Konzept wird ein Studiengang. Gerade eben ist die Website des Studiengangs Onlinekommunikation online gegangen, nächste Woche stellen wir das Ganze auf der Darmstädter Studien- und Berufsinformationsmesse hobit vor. Sehr froh bin ich, dass wir viele Anregungen zum Konzept bekommen haben – und vor allem einige umsetzen können.

Webesite Onlinekommunikation

Screenshot von der Startseite des Studiengangs

Ich glaube, dass wir nun ein recht zukunftsträchtiges Konzept haben: Mit sieben Semestern sollte genügend Zeit für das Erwerben einer systematischen Webkompetenz im Sinne von Web Literacies und für spezielle Profilbildungen bleiben. Hierzu wird nun auch Online-Marketing zählen, zudem Online-PR und Corporate Learning. Integriert ist ein ganzes Praxissemester, als Abschluss gibt es den Bachelor of Science.

Drei neue Professuren

Ausgestattet wird der Studiengang mit vier festen Professuren (Online-Marketing, Web Literacies und zweimal PR), hinzu kommen Kolleginnen und Kollegen aus Nachbarstudiengängen an unserem Campus, beispielsweise zu Themen wie Opinion Mining, Business Planning oder Usability.

Und natürlich werden wir sehr praxisorientiert arbeiten: Bereits im zweiten Semester gibt es ein Experimentierlabor, in dem die Studierenden üben, eigenen Content zu erstellen, im weiteren Verlauf absolvieren die Studierenden drei so genannte Lernagenturen (also eine mehr als im ursprünglichen Konzept), in denen möglichst reale Projekte erarbeitet werden sollen. Im Vergleich zu unseren bisherigen Studiengängen sind diese Lernagenturen im Stundenplan noch weitaus umfangreicher (8 SWS), so dass sich die Möglichkeit bietet, je nach Themensetzung Experten hinein zu holen oder/und spezielle Übungen zu integrieren. Spannend zudem: Je nach Projekt können auch Informatik-Studenten mitarbeiten, so dass interdisziplinäre Teams entstehen. Dabei wird immer zu jedem der Vertiefungsgebiete jeweils eine Agentur angeboten. Hier wie auch bei dem umfangreichen Wahlkatalog (mehr als 50% der Kurse) können sich die Studierenden frei zwischen den Themen bewegen und ihr ganz eigenes Profil bilden anstatt sich wie in früheren Studiengängen einmal für einen klaren Schwerpunkt entscheiden zu müssen. Ich denke, es ist hohe Zeit, den Studierenden viel Flexibilität und Verantwortung zu geben und bin mir sicher, dass hierdurch neue Schnittstellenkompetenzen entstehen.

60 Studienplätze pro Jahr

Die Themen Online-Marketing und Online-PR sind schon länger bei uns präsent, die Vermittlung von Web Litercies wird jetzt systematisiert.

Die Themen Online-Marketing und Online-PR sind schon länger bei uns präsent, die Vermittlung von Web Litercies wird jetzt systematisiert.

Für mich ist das Ganze eine extrem spannende Zeit – und denkbar anstrengend: Was mich aber besonders motiviert, sind die vielen positiven Rückmeldungen zum Konzept – sowohl durch Praktiker als auch in den Gremien der Hochschule. Wobei ich dazu sagen muss, dass die detaillierte Studienplanung noch in einem Senatsausschuss diskutiert und natürlich die Akkreditierung absolviert werden muss. Mit Hochdruck wird zugleich an der Besetzung der drei neuen Professuren gearbeitet. An den Berufungskommissionen sind natürlich viele Kollegen und externe Gutachter beteiligt, denen wir sehr dankbar für ihre Zeit und Expertise sind. Wenn alles gut läuft, könnte eine Professur schon zum Sommersemester besetzt sein, die beiden anderen spätestens zum Studienbeginn im Herbst. Sehr gefreut hat uns besonders, dass sich tolle Leute für diese Professuren interessiert haben. Bereitgestellt wurde zudem eine sechsstellige Summe, um Labor- und Agenturräume mit der notwendigen Technik ausstatten zu können und um einiges Equipment für die Medienausleihe anzuschaffen.

Jetzt gilt es natürlich, den Studiengang bekannt zu machen, vor allem, um von Anfang an genügend Bewerberinnen und Bewerber anzusprechen, denn die Erwartungen sind bei dieser Investition berechtigterweise hoch. 60 Studienplätze gilt es pro Jahr zu vergeben.

Wer sich für weitere Details interessiert: Unsere Campusreporterin hat gerade eben ein Interview mit mir zum Studiengang veröffentlicht, auf Twitter ist er unter @onkomm zu finden. Die Website wendet sich besonders an Studieninteressenten. Sie ist in der Umsetzung noch nicht in der endgültigen Version, wohl aber vom Konzept und Design. Beides wurde im Nachbarstudiengang Interactive Media Design entwickelt und wird auch für die anderen Studiengänge am Mediencampus umgesetzt.

Lesedepot: Die Tipps der Woche (weekly)

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