Das Textdepot

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Google-PR: Kommunikation verstehen

20 März 2008 · 4 Comments

Noch eine kleine Geschichte, die wieder einmal deutlich zeigt, wie Kommunikation heute funktioniert und dass 80er-Jahre-PR keine Antwort darauf ist. Das aktuelle Beispiel: Eine PR-Agentur von Google.

Gestern Abend erreichte mich via Rufumleitung ein netter Mitarbeiter einer von Google beauftragten Agentur auf dem Handy. Google habe nun ein Paket für Nonprofit-Organisationen geschnürt. Ok, das interessiert mich, und da ich unterwegs war, hatte ich davon noch nichts gelesen. Der Anruf ist für mich also ok. Ob ich denn Lust hätte, gemeinsam mit Vertretern von NGOs zu einer Präsentation des Pakets nach Hamburg zu kommen? Irgendwann im April. Nein, keine Lust und schon gar keine Zeit. Aber ich bin an Informationen interessiert. Erwähne, dass ich eventuell zum Thema blogge. Gern, meint mein Gesprächspartner, es gebe eine Seite mit Infos zum Paket im Netz und eine Seite mit Anwendungsbeispielen (hm, wo denn?). Er will mir Links schicken und das Programm des  Präsentationstermins, als Hintergrundinfo. Gut. Thema abgehakt.

Nächster Tag - heute, kurz vor acht: Ich lese Mails und Feeds, starte Twitter. In Rivva ist das Google-Thema längst nach oben geschwappt (es gibt derzeit vier Artikel zum Thema), und auch in meinem del.icio.us-Network finde ich es in den Bookmarks. Eigentlich weiß ich nun alles zum Thema. Ich erinnere mich an das Telefongespräch gestern, schaue nochmal in meine Mailbox. Keine Info der PR-Agentur da. Ich habe auch anderes zu tun. Etwas später, kurz vor 10 Uhr: Jetzt beschließe ich doch, diesen Beitrag zu schreiben.

Denn ich frage mich, wozu Google eigentlich eine PR-Agentur bezahlt. Sicher gibt es noch einige Leute, die ein anderes Informationsverhalten haben als ich. Aber wenn ich schon andeute, dass ich an einem Thema für einen Blogbeitrag interessiert bin, dann warte ich nicht auf den Postboten. Dabei wäre es doch so einfach gewesen, mir gestern Abend die versprochenen Links zu mailen und eine pdf mit den Infos zur Präsentation zu schicken. Oder etwas zum CSR-Verständnis von Google. Das wäre wenigstens Mehrwert gewesen im Vergleich zu dem, was ohnehin schon im Netz steht. Melanie Huber hat sich neulich gute Gedanken zum (Nach-)Telefonieren durch PR-Leute gemacht.

Nachsatz: Das Google-Paket für Nonprofit-Organisationen scheint mir recht interessant zu sein. Weniger, weil die bekannten Google-Produkte zusammengeschnürt wurden, sondern weil GMail unter der Domain einer Organisation angeboten wird, ebenso Werbung über AdWords sowie das Abwickeln von Online-Spenden. Nonprofits bezahlen hierfür nichts.

Categories: Fundraising · Nonprofit-PR · PR
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CSR und PR

18 März 2008 · 1 Comment

Immer diese Abkürzungen, ich weiß. Kurze Auflösung: Hier geht es um Strategien von Unternehmen, mit denen sie beweisen (wollen), dass sie verantwortungsvolle Teilhaber der Gesellschaft sind und besonders um die Frage, wie solches Engagement kommuniziert wird. Genau um diese Frage hat sich ein Seminar gedreht, das ich im vergangenen Semester mit André Habisch (Center for Corporate Citizenship/Kath. Universität Eichstätt) gehalten habe. Und hierum drehte sich auch ein Vortrag, zu dem ich vor kurzem zur Wiesbadener PR-Agentur Fink & Fuchs eingeladen. Am Rande hat Nils Repke ein  Interview mit mir dazu gemacht.

Noch ein Tipp: Die Agentur hat einige Seiten zu aktuellen Themen der PR ins Netz gestellt, die eine nützliche Fundgrube sind. Bisher gibt es Seiten zu CSR, zu Corporate Foresight, zu Produkt-/Marken-Kommunikation sowie zu Web 2.0.

Categories: CSR · Lesetipps · PR · Persönliches
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PR-Honorare und Musterverträge

3 März 2008 · No Comments

Was ein Säckchen Mehl kostet und wie sich sein Preis entwickelt, wissen wir. Dafür gibt’s schließlich amtliche Statistiken. Wer überlegt, eine PR-Agentur zu beauftragen, möchte auch und zu Recht wissen, was das denn welche Dienstleistung kosten könnte. Und wer als Dienstleister ein Projekt anbieten möchte, hätte ebenfalls gern eine Orientierung. Deshalb sind Informationen zu Honoraren von Agenturen und PR-Beratern sehr gefragt - ähnlich wie Musterverträge. Allerdings ist es nicht ganz einfach, an freie Informationen hierzu heranzukommen.

Etwas erstaunt war ich schon: Vor gut einem Jahr habe ich zu diesem Thema bereits geschrieben und ein paar Tipps gegeben, welche Quellen man nutzen kann. Eine wichtige Quelle, der österreichische PR-Verband PRVA, ist nun leider versiegt. Was steht dahinter? Das Kartellrecht verbietet offensichtlich das Veröffentlichen von Honorarsätzen bzw. Durchschnittswerten, so wurde mir auf Nachfrage bestätigt. Das Problem scheint vor allem darin zu bestehen, dass unter Umständen in Verträgen auf solche Publikationen Bezug genommen werden und diese als Empfehlung interpretiert werden könnten. Und das wäre wettbewerbsrechtlich nicht in Ordnung. Die österreichischen Designkollegen hatten bereits Erfahrung damit machen und sich von ihrer eigenen Honorarübersicht distanzieren müssen (pdf).

Ich meine, dass ein Verband keine Honorarempfehlungen aussprechen sollte, es aber doch möglich sein sollte, zumindest durchschnittliche Honorare für bestimmte Leistungen zu erheben (im Zweifel im Rahmen wissenschaftlicher Forschung). Der deutsche PR-Verband DPRG hat das jedenfalls gerade eben getan und vor zwei Wochen seine neueste Honorar- und Trendumfrage veröffentlicht. Sie ist wohl die ausführlichste Studie zum Thema. Mitglieder erhalten sie kostenlos, Nicht-Mitglieder bezahlen 45 Euro. Hier wurde übrigens festgestellt, dass die Honorare der Einzelberater seit der letzten Erhebung gesunken sind, während mittlere und größere Agenturen Erhöhungen durchsetzen konnten.

Wer auch mit nicht ganz aktuellen Zahlen zufrieden ist, findet nach wie vor vieles beim mediafon. Sehr ausführlich und recht aktuell sind die “Vertragsbedingungen und Honorare 2008″ für Freie, die der Deutsche Journalistenverband (djv) zum Download (pdf) bereit hält. Dort finden sich neben vielen Informationen für Journalisten ein (kleiner) Abschnitt zu PR und auch einer zu Honoraren für Fotografen. Für alle, die sich selbständig machen wollen, ist besonders jener Abschnitt empfehlenswert, der erklärt, wie Stundensätze zustande kommen. Es ist klar, dass die erwähnten Quellen lediglich sehr grob einen Ist-Stand erheben und die genannten Honorare nicht als Empfehlungen zu verstehen sind. Schließlich unterscheidet sich jeder Auftrag vom anderen und macht eine individuelle Kalkulation notwendig.

Weil wir gerade bei Rechtsfragen sind: Wer sich nicht sicher ist, wie man mit einer Agentur einen Vertrag schließt, findet beim Pressesprecher-Verband hierzu eine Handreichung mit Mustervertrag (pdf). Dort ist zwar immer wieder von Werbung statt PR die Rede, aber ich denke, juristisch ist das nicht so entscheidend. Ausführlich, aber mehr für die Dienstleister geschrieben, sind die erwähnten Tipps des djv.

Kennt jemand noch weitere empfehlenswerte Quellen zur Zusammenarbeit mit Agenturen und zu PR-Honoraren?

Categories: PR · PR-Beruf
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dpa entdeckt Stadtmarketing

5 Februar 2008 · No Comments

Manchmal holen einen auch ältere Themen ein. Diesmal: Stadtmarketing. Vor gut drei Jahren haben wir im Studiengang für die Stadt Frankfurt eine PR-Konzeption entwickelt, in der wir Kommunikationsmaßnahmen für die 50.000 Menschen, die jedes Jahr nach Frankfurt ziehen, vorgeschlagen haben. Nun hat die Deutsche Presseagentur (dpa) die Neubürgerkommunikation als Thema entdeckt und hat u.a. mich dazu befragt (Ergebnis z.B. in der FNP). Long Tail im Agenturjournalismus…

Categories: PR · Persönliches
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Trust Barometer 2008: Vertrauensselige Jugend und Kommunikation in Happen

23 Januar 2008 · 1 Comment

Gestern hat die PR-Agentur Edelman Ergebnisse ihrer jährlichen Studie “Trust Barometer” vorgestellt. Mit einigem Blog-Buzz weltweit. Aber bisher noch kein deutsches Posting (bin ich wirklich Erster?). Wenn ich mir die Informationspolitik der Agentur anschaue, verstehe ich die Zurückhaltung. Aber dazu später. Erst ein paar Ergebnisse: Jüngere Befragte vertrauen Institutionen (also auch Unternehmen) eher als ältere, und das Vertrauen in NGOs ist in Europa nach wie vor größer als in Unternehmen.

Traditionell werden für die Studie so genannte Meinungsbildner in 18 Ländern befragt. Im Kern geht es dabei um die Frage, wie sich das Vertrauen in Institutionen verändert. Bereits in der 2007er Studie hatte sich gezeigt, dass “a person like me” - also Peers - das höchste Vertrauen genießen. Hieraus lässt sich eine hohe Bedeutung von Word of Mouth-Kommunikation ableiten. In der aktuellen Befragung wurde nun ermittelt, dass 85 Prozent der Befragten sowohl positive Erfahrungen mit Unternehmen wie auch negative weitergeben und diskutieren. Die Bereitschaft, als Multiplikator zu wirken, scheint also da zu sein (fragt sich nur, zu welchen Themen und unter welchen Bedingungen).

Übrigens bringt die Befragung keine guten Nachrichten für Werber: Nur 20 Prozent der Befragten vertrauen Werbung. Wobei man wahrscheinlich einschränken müsste, dass das Selbstaussagen der Befragten sind. Ob das mit der tatsächlichen emotionalen Wirkung guter Werbung übereinstimmt, ist damit noch nicht gesagt.

Etwas erstaunt hat mich die Kommunikationspolitik von Edelman, die mir doch häppchenhaft vorkommt: So wurden gestern wohl nur erste Ergebnisse vorgestellt. Gefunden habe ich eine Presseinfo und zwei Microsites (hier und dort), die offenbar von unterschiedlichen Landesgesellschaften verantwortet werden (ich bin dennoch verwirrt). Sogar einen eigenen YouTube-Kanal gibt es. Und auch Twitter wird als Kommunikationskanal genutzt (hier und da), und ja: gebloggt wird auch. Doch trotz all dieser Kommunikationskanäle: Where is the beef? Oder konkreter: Wo ist sind die sonst immer öffentlichen Präsentationen bzw. wo ist der Download der Studie? Beim dritten Hinschauen entdecke ich den kleinen Hinweis:

“The full report will be available on February 11, 2008.”

Ich verstehe diese Strategie nicht. Haben die Journalisten, die die Pressekonferenz besucht haben, die Studie auch nicht erhalten? Und kann ich in der Welt der Onlinekommunikation alle Kanäle öffnen, aber darin nur den Teaser liefern? Gut, wer sich eine dreiviertel Stunde Zeit nimmt, kann über die YouTube-Videos sicher noch ein paar interessante Details zur Studie erfahren. Aber sorry, diese Zeit habe ich nicht. Und auch keine Lust, erst darauf zu warten, bis in zwei Wochen alles zur Verfügung steht.

Nachtrag: Vielleicht bin ich ein bisschen tappig heute. Beim dritten Aufrufen der UK-Microsite entdecke ich, dass das Aufmacherbild mit einer pdf verlinkt ist, in der eine Zusammenfassung der Ergebnisse steckt. Usability?

Categories: Online-PR · PR · Werbung
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Lobbying und PR: Ein paar Gedanken

26 November 2007 · 4 Comments

Am Wochenende habe ich - ganz als Gast (wie schön) - die Tagung “Lobbying und PR” in Ingolstadt besucht. Ich kann aus Zeitgründen nicht die gesamte Veranstaltung zusammenfassen (live bloggen war mangels Technik nicht möglich), sondern will hier nur ein paar öffentliche Notizen machen. Zur Einordnung: Organisiert und veranstaltet wurde das Ganze von Prof. Ulrich Bartosch (Kath. Uni Eichstätt-Ingolstadt) gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Tutzing und dem Kolpingwerk in Ingolstadt. Die Veranstaltung war gleichzeitig das zweite Weltinnenpolitische Colloquium, also Teil einer Reihe, die sich dem Denken von Carl Friedrich von Weizsäcker verpflichtet fühlt (Wikipedia zu Weltinnenpolitik).

Ein paar unsortierte Notizen:

  • Es herrschte Konsens darüber, dass Lobbying in einer Demokratie nicht nur berechtigt, sondern notwendig ist. Lobbying soll vor allem, so wurde argumentiert, Politikern zeigen, welche Auswirkungen mögliche Entscheidungen auf Betroffene haben werden. Problem: Nicht jede Gruppe hat die selben Möglichkeiten, sich an diesem Spiel zu beteiligen.
  • Neben dem Zugang (zur Politik) spielt im Lobbying die Glaubwürdigkeit eine besonders große Rolle. Diskutierte These: Während Unternehmen sich den Zugang leichter erkaufen können, sind NGOs bei der Glaubwürdigkeit im Vorteil. Dass deshalb von einer “Waffengleichheit” gesprochen werden kann (wie implizit von einem Firmenvertreter zu argumentieren versucht wurde), halte ich für gewagt. Denke, das kommt sehr auf das Thema und die Akteure an. Viel intensiver würde ich mir zudem eine Diskussion über Grenzen des Lobbyings wünschen, denn wenn diese überschritten werden, ist die Glaubwürdigkeit schnell dahin. Von verdeckten Aktionen distanziert sich in einem solchen Rahmen natürlich jeder. Doch intensiver diskutiert werden könnte z.B.: Wie ist es zu bewerten, wenn Firmen Mitarbeiter z.B. an Ministerien ausleihen? Ist es etwas anderes, wenn NGO-Vertreter in Brüssel bei der EU mitarbeiten? Wie ist das mit komplett von Lobbyisten getexteten Gesetzentwürfen?
  • Öffentlichkeit vs. Nicht-Öffentlichkeit: Lobbying für’s Gemeinwohl (z.B. Erhalt der Artenvielfalt oder der Gesundheit, Kontrolle der Verbreitung von Kleinwaffen) funktioniert umso erfolgreicher, je stärker das Thema in der Öffentlichkeit präsent ist, berichteten Vertreter von NGOs (BUND, Konversionszentrum). Nonprofit-Lobbying setzt oft also breites Campaigning voraus. Grund, so argumentierten NGOs: Nur wenn Politiker öffentlichen Druck wahrnehmen, nehmen sie ein nicht-wirtschaftliches Thema ernst. Umgekehrt tun sich Unternehmen in ihrem Lobbying oft viel leichter, sie können mit Standardargumenten (Arbeitsplätze, Standortsicherung etc.) durchkommen und benötigen nicht in dem Maße die breite Öffentlichkeit als Unterstützung ihres Lobbyings (soweit die These).
  • Andiskutiert wurde auch die Rolle von Wissenschaftlern in diesem Spiel - etwa, wenn Lobbyisten mit Gutachten und Gegengutachten arbeiten. Die Fragen, ob durch enge Beziehungen zwischen drittmittelgebenden Unternehmen und Wissenschaftlern (etwa in der Medizin) nicht zu enge Beziehungen bzw. Abhängigkeiten entstehen, wo Grenzen für beide Seiten sind und wie gangbare Wege aussehen könnten, wurde leider nicht in dem Maß diskutiert, wie ich es mir gewünscht hätte - es blieb hier bei einer Diagnose. Rudolf Speth: “Man bekommt für jede These das beste Gutachten eines angesehenen Professors.” Das sei nur eine Frage des Geldes. Ein Wissenschaftler forderte seine Kollegen auf, sich besonders für gemeinwohlorientierte Themen zu engagieren - schließlich ist die Wissenschaft zunächst der Öffentlichkeit verpflichtet.
  • Denkfabriken (Think Tanks) werden wohl weiterhin boomen. Speth sieht dort vor allem einen “Kampf um Begriffe und Deutungshoheiten”. Dabei sind Think Tanks inhaltlich sehr unterschiedlich ausgerichtet - während die einen wirtschaftspolitisch agieren wollen, beschäftigen sich andere mit Themen wie Frieden und Gerechtigkeit. Die Größe bzw. das Budget sei für den Erfolg von Think Tanks aber nicht entscheidend.

Mehr zur Tagung gibt’s in Kürze bestimmt bei Thomas Euler, der auch dort war (Update: erster Beitrag beim PR-Blogger). Auf jeden Fall bin ich froh, doch mal wieder nach Ingolstadt gefahren zu sein. Neben den Vorträgen und Diskussionen hatte ich einige spannende (Pausen-)Gespräche , und aus dem ein oder anderen könnte auch mehr werden…

Categories: PR · Politik
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Lobbying und PR: Tagung im November

29 Oktober 2007 · 3 Comments

Im Juli hatte ich auf eine sehr spannende Tagung zu Lobbying und PR in Ingolstadt hingewiesen. Damals musste sie verschoben werden. Sie findet nun am 23. und 24. November 2007 statt, die Anmeldefrist läuft. Was mir am Konzept dieses zweiten Weltinnenpolitischen Colloquiums gefällt, ist die Betrachtung des Themas aus den unterschiedlichsten Richtungen. Unter anderem wird Rudolf Speth (FU Berlin) Think Tanks vorstellen, Vertreter von Vattenfall, Reemtsma, Audi werden aus Unternehmenssicht ihre Positionen zur Diskussion stellen, während Bund Naturschutz, das Internationale Konversionszentrum und die Münchner Tafel Lobbying für Nonprofit-Themen beleuchten. Aus PR-Sicht für mich besonders interessant: Die internationalen Nichtraucher-Kampagnen der EU-Kommission. Die Organisation der Tagung liegt bei Prof. Dr. Ulrich Bartosch von der Katholischen Uni Eichstätt-Ingolstadt und Jochen Wagner von der Evangelischen Akademie Tutzing.

> Tagungsflyer Lobbying und PR (pdf)

Disclaimer: Ich war mehrere Jahre an der Eichstätter Uni beschäftigt; mit Ulrich Bartosch verbindet mich u.a. ein gemeinsames Seminar zu Nonprofit-PR.

Categories: Akademisches · PR · Politik
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Facebook mit Journalismus (und PR?) füttern

10 Oktober 2007 · No Comments

Schon drollig: Während hier zu Lande noch viele Verlage Angst vor aggregierten Nachrichten à la Google News zu haben scheinen, versuchen international einige Online-Medien ihre Inhalte aktiv im Netz zu verbreiten. Buttons für Social Bookmarking gehören da schon lange zum guten Ton. Einige Redaktionen setzen auch auf die Social Community Facebook. So ermöglichen mehrere schwedische Verlage, dass ihre Leser Nachrichten in ihr Facebook-Profil übernehmen können (via Media Culpa). Konkret landet dort dann die Überschrift, ein Teaser sowie ein Kommentar des Users. Ziel ist natürlich, Traffic auf den News-Websites zu generieren.

Dieses Ziel hat auch die New York Times, verfolgt aber einen anderen, eher unterhaltenden Ansatz: Sie hat eine News-Quiz-Applikation für Facebook geschaffen, mit der die Nutzer ihr aktuelles Wissen testen können (via OJR).

Sowohl für Redaktionen wie für Blogger oder Unternehmen interessant könnte der Ansatz von RSS2Facebook sein, dessen Gründer Adam Cooke den Service auf OJR vorstellt. Die Applikation ermöglicht es, via RSS bereit gestellte Inhalte in Facebook-Profile zu übernehmen. Dies können natürlich journalistische Inhalte sein oder Blog-Posts, aber beispielsweise auch Job-Angebote oder - vielleicht einmal - Social Media News Releases.

Die grundsätzliche Idee hinter solchen Bemühungen ist immer die selbe: Wer einen Inhalt auf seinem Profil veröffentlicht, erreicht damit sein persönliches Netzwerk. Hier treffen also ähnliche Interessen und die Glaubwürdigkeit eines Mitglieds aufeinander. Word of Mouth-Kommunikation in Reinform also. Nicht ganz so stark ausgeprägt ist diese Idee dagegen beim Ansatz des Facebook-Flyers, den PR-Blogger Klaus Eck ausprobiert: Dies ist eher mit einer Anzeige vergleichbar und wird auf einer Profilseite oder in einem Netzwerk veröffentlicht, kann aber trotzdem ein interessanter Baustein im Online-Marketing sein, wie auch bei Charlene Li diskutiert wird.

Categories: Medien · PR · Socialweb · Werbung
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PR-Preis für Familienministerin

14 September 2007 · No Comments

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen bekommt heute von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) den PR-Preis 2007 überreicht. In der Presseinformation des Verbandes heißt es dazu:

“„Ursula von der Leyen hat es mit vorbildlichem Einsatz der Kommunikation geschafft, den Umdenkungsprozess zu den familienpolitischen Themen in unserer Gesellschaft in Gang zu setzen, würdigt DPRG-Präsident Ulrich Nies die Bundesministerin. “

Ursula von der Leyen? War da nicht neulich noch was? Ja, sie hat ziemlich schlau Journalisten aufs Glatteis geführt als es nach Mügeln um Programme gegen rechts ging. Und natürlich gab es einige Diskussionen um die Pressearbeit, die ihr Ministerium bei einer Agentur beauftragt hatte. Einen sehr guten, mit etwas Distanz geschriebenen Artikel dazu gibt es übrigens bei der Medienlese.

(via Nordlichtblog)

Categories: PR · Politik

Portal zu Kommunikationscontrolling

28 August 2007 · 1 Comment

Vor wenigen Tagen ist ein neues Portal zum Kommunikationscontrolling online gegangen. Das Ganze wird von der Uni Leipzig und der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) betrieben und ist nach meiner Einschätzung im deutschen Sprachraum das bisher umfangreichste (und beste) Angebot zu Fragen der Evaluierung und Wertschöpfung von Kommunikation.

Da von PR-Praktikern innerhalb ihrer Unternehmen oder Einrichtungen mehr und mehr gefordert wird, dass sie den Nutzen ihrer Arbeit belegen, zählt das Kommunikationscontrolling sicher zu ihren größten Herausforderungen. Wer sich darin fit machen möchte - egal, ob PR-Praktiker oder Student - findet im Portal viele Materialien zum Selbstlernen.

Disclaimer: Mit Prof. Dr. Ansgar Zerfaß, der das Ganze verantwortet, arbeite ich in einem Projekt zusammen.

Categories: Akademisches · PR · PR-Beruf

PR-Verbände unter ein Dach? Oder: Wo spielt die Musik?

14 Juni 2007 · 2 Comments

So, nach den vielen Diplom-Kolloquien diese Woche habe ich ein wenig Zeit, mich mal wieder ein bisschen im Netz umzuschauen. Besonders neugierig war ich auf die Resonanz zum PR-Tag der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) - immerhin eine der wichtigsten Veranstaltungen der Branche. Zwei Aspekte finde ich (aus der Außenperspektive) bemerkenswert:

Obwohl es wirklich viele deutschsprachige PR-Blogs gibt, hält sich die Resonanz im Web auf den PR-Tag in engsten Grenzen. Schlappe vier Postings findet Google Blog Search, und diese thematisieren die Inhalte der Tagung kaum - oder machen sich lustig über die DPRG. Dabei hat die DPRG nun 2.500 Mitglieder, so viele wie noch nie. Das sind aber immer noch 300 weniger als die Konkurrenz, die doch mal aus Stillstandsprotest gegründet worden war. Zurück zu den wenigen Berichten zum PR-Tag: Man könnte schon fragen, ob es der DPRG nicht gelingt, Themen zu setzen, die auch in virtuellen Öffentlichkeiten weiterdiskutiert werden, oder der Verband internet-affine PR-Leute schlicht nicht interessiert. Beim PR-Tag ging es diesmal übrigens um Produkt-PR. Zwar sind die Vorträge nicht dokumentiert (Ausnahme: “Glaube als Produkt”), immerhin aber die Diskussion, in der es v.a. um Marken, Emotionen und Web 2.0 ging.

Feststellung zwei: Die DPRG weiß, dass es so nicht weiter geht: In seiner Einleitung betonte Präsident Ulrich Nies (Video), dass eine klarere Positionierung des Verbandes (wie auch der PR insgesamt) überfällig sei. Bis Ende diesen Jahres soll dieser Positionierungsprozess für die DPRG abgeschlossen sein. Bemerkenswert: Auf dieser Basis, so Nies, könnte dann mit anderen Organisationen - gemeint ist wohl v.a. der Pressesprecher-Verband - verhandelt werden. Die Vision: “Ein gemeinsames Dach für die Kommunikationslandschaft.” Ich bin gespannt und hoffe. Vielleicht ginge dann in einem nächsten Schritt manches einfacher voran. Die Professionalisierung. Inhaltliche Diskussionen. Und so fort.

Mal sehen, wie sich die Verbände künftig positionieren. Die Vernetzung innerhalb einer Berufsgruppe ist heute sicher kein USP eines Verbandes mehr. Da haben selbst die großen PR-Verbände auf internationaler Ebene manches verschlafen, denn die Musik beginnt zumindest im englischsprachigen Raum in verbandsunabhängigen sozialen Networks wie MyRagan oder The Communicators’ Network zu spielen, auf die Markus Pirchner neulich hinwies. Lustigerweise haben übrigens gerade Mitglieder des nicht gerade unbedeutenden Verbandes IABC eine Gruppe innerhalb MyRagan eröffnet. Insgesamt hat diese Plattform in etwa sechs Wochen mehr als 5.600 PR-Leute als Mitglieder gewonnen.

Markus hat übrigens die Idee eines deutschsprachigen Networks für die PR-Branche ins Gespräch gebracht. Also eine Art Branchen-XING. Ich finde die Idee spannend, der Bedarf und die konkrete Ausgestaltung, die Trägerschaft etc. müssten jedoch ermittelt werden.

Nachtrag (15.6.): Petra Sammer hat inzwischen einen ausführlichen Artikel zum PR-Tag veröffentlicht - ohne zu verschweigen, dass aktuelle kritische Auseinandersetzungen mit PR, z.B. in der Titelstory des “manager magazin” (ich würde auch den Beitrag zu Radio-PR im “journalist” ergänzen), nicht thematisiert wurde.

Categories: PR · PR-Beruf

45 bis 7.500 Euro für eine Presseinfo - dem TKP sei Dank!

14 Mai 2007 · 2 Comments

rofl: Bin gerade auf ein seltsames Geschäftsmodell einer kleinen PR-Agentur aufmerksam gemacht worden (danke dafür): Das Honorar für Presseinfos per TKP (Tausender Kontakt Preis). Super, damit haben wir jetzt doch endlich den Beweis: PR ist eben nix anderes als Werbung. Und es genügt vollkommen, laut zu brüllen, damit möglichst viele zuhören. Ziel erreicht. Aber keine Angst, liebe Auftraggeber: Im Durchschnitt kostet bei dieser Agentur eine Presseinfo nicht mehr als 45 Euro. Und falls zufällig doch mal ein Knaller dabei ist?

“Was passiert, wenn eine Pressemitteilung auf soviel Resonanz stößt, dass beispielsweise 6 Millionen Leser/Höhrer/ Zuschauer, erreicht werden?Ich würden es Ihnen wünschen und dennoch zahlen Sie bei einem solchen Ereignis nur maximal 7.500 Euro! Das gibt Ihnen die Planungssicherheit!”

7.500 Euro? Klasse für die Agentur. Passiert aber bestimmt nicht.

>> Das Textdepot: Honorare und Gehälter: Was kostet PR?

Categories: PR · Randnotizen

Tooooor: So geht das mit den Pressekonferenzen

10 Mai 2007 · 2 Comments

Auge zeigt’s allen: 42 Sekunden. Die Fragen stellt er. Die Antworten gibt er. Vier Stück. Wer? Klaus Augenthaler. Zum Brüllen. Liebe Kollegen aus den Sportredaktionen: Werdet Ihr weiterhin Pressekonferenzen in Wolfsburg besuchen? Die Vollversion gibt’s bei SpOn (Achtung: Der Werbeclip vorneweg ist fast so lang wie die Pressekonferenz).[edit: 11.5.: Die Vollversion werbefrei bei tagesschau.de, danke Thorsten!]

Categories: Medien · PR

MSN: Wenn Pressearbeit und Realität nicht übereinstimmen…

9 Mai 2007 · 2 Comments

… dann ist’s irgendwie schon etwas peinlich. Und einen Nachtrag zu meiner Vorlesung zu Pressearbeit von gestern wert.

Die Geschichte: MSN hat gestern eine Presseinfo verbreitet, in der ein “exklusiver Comedy-Bereich” auf MSN angekündigt wird. Mit Superlativen wird da nicht gespart:

“Was haben der stellvertretende Chefredakteur Horst Schlämmer, der Frauenversteher Mario Barth und der Münchner Spaßprofi Michael Mittermeier gemeinsam? Sie sind die beliebtesten Comedians des Landes und ab sofort gibt es sie auf MSN exklusiv mit den witzigsten Highlights aus der Comedy-Szene. “

Ok, die beliebtesten Comedians liefern die witzigsten Highlights (gibt’s auch traurige, nasse oder gelbe Highlights?) auf MSN ab. Würde ich in der Textwerkstatt nicht durchgehen lassen. Aber darauf wollte ich eigentlich gar nicht hinaus. Sondern auf folgende Passage, in der ein Baustein dieser lustigen Plattform vorgestellt wird:

“Der tägliche Spaßblog. Im Comedy-Blog beginnt die lustige Wortschlacht unter der Moderation von Sven Kemmler und MC Winkel. Täglich werden die beiden Spaßprofies sich neue Aktionen überlegen und das Internet mal so richtig aufmischen. MC Winkel hat sich die Mission gesetzt, bis 2010 “Wetten Dass” zu übernehmen und Thomas Gottschalk vom Thron zu stoßen. Wie er das genau anstellen will wird er in seinem Blog verraten.”

Das Internet aufmischen? Tägliche Spaßandrohung? Wortschlacht? Das riecht nach einem Realitätscheck. Ok, so sieht’s aus im Comedy Blog:

  • Angelegt am 19.3.07, drei Beiträge an diesem Tag gepostet.
  • Ein Beitrag mit der netten Überschrift “Famous first Words” am 28.3. veröffentlicht.
  • Seitdem: nix mehr passiert.

Uhhhh, und wo ist mein täglicher Spaß???

Also, liebe Leute: Wartet doch bitte, bis das Produkt fertig ist, bevor ihr per Presseinfo Versprechen abgebt, die dann nicht gehalten werden können. Sonst macht Ihr Euch ganz schnell zu Comedians - und Ihr beschädigt das Produkt.

(via turi2)

Categories: Lehre · PR

INSM: Eine PR-Kampagne mit Watchblog will Ludwig Erhard zum Leben erwecken

7 Mai 2007 · 1 Comment

Er schreibt wieder. Und gibt der “Welt” ein Interview: Ludwig Erhard. Fiktiv natürlich. Fiktion ist so eine Sache, die einer PR-Kampagne eigentlich nicht gut tut. Aber egal:

“Erhard sollte im Jahr 2007 also in aller Munde sein, als zeitgemäße wirtschaftspolitische Autorität, als Visionär und als prinzipientreuer Politiker.”

Denn hinter all den Erhard-Veröffentlichungen dieser Tage steckt nicht der Zufall, sondern eine PR-Kampagne: Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Über diese wird seit April noch mehr als bisher geschrieben. Und noch kritischer. Ein Auslöser: Die Aktion unicheck (etwas Resonanz hier). Seit kurzem gibt es zur INSM auch ein Watchblog. Meines Wissens eine Premiere: Ein Blog, das sich kritisch mit einer PR-Kampagne beschäftigt. Eigentlich ein GAU, oder?

Frank, der Autor des INSM-Watchblogs (alias INSM-Sniper) jedenfalls ist ziemlich genervt von der von Metall-Arbeitgebern finanzierten Kampagne:

“Dieses Blog soll daher dazu dienen, die Verdummungskampagnen und die neoliberale Propaganda der INSM in ihre Einzelteile zu zerlegen, damit diese nur noch so wenig Einfluß wie möglich auf die Menschen ausüben kann - zumindest bei denen, die Internetuser sind. Ansonsten gilt: Weitersagen und Mund aufmachen, wenn irgendwo wieder neoliberaler Brei als Nachricht, angebliche Wahrheit oder vermeintlich alternativloses Konzept verbreitet wird.”

Neben Franks Artikeln findet man im Watchblog übrigens eine lange Liste mit Artikeln anderer Autoren zur INSM, die auch uns im Unterricht immer wieder als Beispiel für Grenzverletzungen zwischen PR und Journalismus dient, zuletzt in meiner Polemik gegen Medienpartnerschaften bei Steffen Büffel.

Categories: PR · PR-Ethik

Geburtstagspolemik gegen Medienpartnerschaften

3 Mai 2007 · 2 Comments

Der Media-Ocean von Steffen Büffel ist kürzlich zwei Jahre alt geworden. Und statt virtueller Torte hat sich Steffen Gastbeiträge anderer Blogger gewünscht. Meiner ist eben erschienen. Und da Blogs Diskussionen sind (oder so ähnlich), will ich eine solche vom Zaun brechen und habe eine Polemik wider Medienpartnerschaften verfasst. Bin schon auf die Rückmeldungen gespannt. Wen’s interessiert: hier steht’s.

[edit 9.45: sehe gerade, dass heute der Tag der Pressefreiheit ist.]

Categories: Medien · PR

Honorare & Gehälter: Was kostet PR?

23 April 2007 · 13 Comments

Es ist immer wieder dasselbe: Da sitzt man nun auf seinem PR-Stuhl und plant eine PR-Kampagne. Dazu braucht es eine Website, eine Pressekonferenz, drei Follow-up-Presseinfos. Und so fort. Doch was kostet es, wenn man hierfür eine Agentur einschaltet? Oder: Was sage ich bloß, wenn ich als Freier gefragt werde, wieviel das Texten einer Rede bei mir kostet? Fragen, die auch immer wieder in meiner Mailbox landen ;-)

Die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) macht regelmäßig ihre Honorarumfrage, die solche Fragen beantwortet. Doch die wird nur den eigenen Mitgliedern zur Verfügung gestellt bzw. an Externe nur verkauft. Nicht sehr teuer (45 Euro) - aber immerhin. Wer dieses Geld nicht hat, dem empfehle ich die österreichischen Kollegen des PRVA. Die kommunizieren offen, wenn’s um Geld geht.  (3.3.2008: der PRVA hat seine Honorarumfrage vom Netz genommen) Für die Budget-Planung sicher ganz nützlich (und natürlich für freie PRler, die ein Angebot schreiben wollen). Eine Menge Infos dieser Art gibt’s auch beim mediafon, allerdings sind sie dort nicht immer ganz aktuell. Für einen Überblick reichen sie aber allemal.

Tipp für Studies, die freie Projekte anbieten wollen: Orientieren Sie sich an diesen Preisen. Sie können sicher etwas abziehen, da Sie weniger Berufserfahrung haben. Aber bitte kein Dumping betreiben - andere bezahlen von ihren freien Einnahmen Krankenversicherung, Altersvorsorge, Büro, Arbeitsmaterial etc.

Kennt jemand noch andere gute Quellen?

Ach ja: Was man als angestellter PR-Mensch üblicherweise verdient, sieht man hier.

Categories: PR · PR-Beruf
Getaggt: