Das Textdepot

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Pepsi und die Gleichzeitigkeit

20 März 2008 · 1 Comment

Was mich immer wieder beim Lesen meiner Feeds fasziniert, ist die gefühlte Gleichzeitigkeit der Informationen. Da lese ich, dass Pepsi zur Fußball-EM ein Social Network geschaffen hat, steige kurz in die Diskussion ein, ob Marken mit solchen Ideen überhaupt Blumentöpfe gewinnen können (ich bin skeptisch) - und kehre zurück zu meinem Feedreader. Und was finde ich dort? Die Information, dass allein auf der Social Networking Plattform Ning mehr als 200.000 Social Networks laufen, schon bald sollen es 300.000 sein. Wenn das keine passenden Mosaiksteinchen sind…

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Betreff bitte hier einfügen

7 März 2008 · No Comments

“Betreff bitte hier einfügen, den hast Du ja mit x beprochen”. So steht es in der Betreff-Zeile eines Mail, mit dem ein nicht ganz unbekanntes Unternehmen Anfang dieser Woche eine Presseinformation an Redaktionen verschickt hat. Shit happens.

(via Mail)

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Hilfe, Google sperrt mein virtuelles Klassenzimmer weg

6 März 2008 · 8 Comments

Update: 6.3.2008, 21.00: Alles läuft wieder, die Ursache lag offenbar nicht bei Google, sondern bei der Telekom. Betroffen waren offenbar ausschließlich magenta DSL-Kunden (via). 

Ich gebe zu: Ich beginne, an mir und der Welt zu zweifeln. Zumindest ein bisschen. Jetzt habe ich ein paar Wochen lang die Entscheidung vor mir hergeschoben, mit welcher Plattform ich ins neue Semester gehen möchte. Ziel: Ein virtueller Hörsaal, in dem ich Materialien mit Studenten teile, in dem sie Artikel gemeinsam schreiben können und der das Management von einfachen Projekten unterstützt. Gestern habe ich mich nun nach langem Hin und Her für Google Sites (so nennt Google das, was für mich ein Wiki ist) entschieden. Eine Menge Infos habe ich dort nun schon hinterlegt - just, um jetzt in die Röhre zu schauen. Denn seit einem ganzen Weilchen erreiche ich gar keinen Service von Google. Kein Mail. Keine Suchmaschine. Keine Sites. Kein virtueller Hörsaal.

Eigentlich war mir unbewusst klar, dass man sich nicht zu abhängig machen sollte von einem Anbieter, und ich hätte gewarnt sein können. Auf der anderen Seite hat mir gerade die Integration verschiedener Dienste wie Kalender, Docs und Wiki besonders gefallen. Und irgendwie hat mir das (und ein paar Features) ein kleines bisschen besser gefallen als andere gehostete Wikis. Ironie des Schicksals: Ich hatte mich gegen Zoho entschieden, weil ich mir von Google im Vergleich eine zuverlässigere Erreichbarkeit versprochen habe.

Nun denn, dann mal abwarten, wie lange das dauert. Wie ich erfahren habe, scheint Google in München keine Probleme zu haben. Und ja: Auch unser eigener Server, auf dem ich mit einer eigenen Wiki-Installation vor längerem begonnen hatte, hatte manchmal Schluckauf und andere Probleme.

Falls ich jemals wieder Zugriff auf die Sites bekomme, stelle ich sie auch ausführlicher vor, versprochen.

Update: Frank Helmschrott meint, das Ganze liege an der Telekom, und natürlich haben viele andere das Problem schon lange beschrieben.

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Social Networks: Wackelt der Zaun?

9 Januar 2008 · 10 Comments

Social Networks kosten Zeit. Und weil diese endlich ist, ist die Grenze des Wachstums der Social Network-Landkarte vermutlich bald erreicht. Ob das Mitnehmen von Daten von einem Netzwerk ins andere wirklich von den Großen als Option gesehen wird? Zumindest sind Mitarbeiter von Plaxo, Facebook und Google der Data Portability Workgroup beigetreten.

Kurz zum Problem: Jenseits des Spieltriebs überlege ich mir, was ich davon habe, ein digitales soziales Netz aufzubauen und zu pflegen. Und noch eines. Und noch eines. Bei mir ist die Müdigkeit bereits nach drei sozialen Netzwerken eingekehrt: Xing, Facebook, Twitter erfüllen meinem Bedarf an Vernetzung vollkommen. Und auch sie sind mir manchmal fast zu viel. Einladungen zu anderen Netzwerken nehme ich zur Zeit nicht an. Das geht natürlich auch anderen so, wie Robert Basic in einer sehr treffenden Betrachtung der Thematik erläutert. Denn selbst wenn ich einen großen Teil meiner Bekannten im nächsten Netzwerk wiedertreffe, muss ich alle Kontakte in jedem Netz mühsam wieder aufbauen. Ein derzeit oft diskutierter Ausweg ist der, dass den Mitgliedern eines Netzwerks ermöglicht wird, ihre Kontakte in ein anderes mitzunehmen - wider die Geiselhaft der Daten meiner Freunde.

Zwei Überlegungen dazu:

  • Auch wenn sich die Data Portability Workgroup nun über namhafte neue Mitglieder freut: Ich vermag nicht einzuschätzen, ob diese tatsächlich den Zaun um die Daten einreißen möchten. Es gibt oft genug Standardisierungsgremien und Arbeitsgruppen, denen ein Unternehmen beitritt, nur um zu sehen, was dort diskutiert wird bzw. um diese Gruppe im eigenen Sinne zu beeinflussen, wie auch Charlene Li von Forrester anmerkt. Reine Spekulation im Moment; die Zeit wird’s zeigen.
  • Selbst wenn ich die Daten meiner Freunde mitnehmen kann: Was habe ich davon, nach Facebook nun auch zu Plaxo zu gehen und dort die selben Leute zu treffen? Sinn hat das Ganze aus meiner Sicht nur, wenn ich unterschiedliche soziale Netzwerke für unterschiedliche soziale Rollen nutzen kann. Wenn ich z.B. neben einem Business-Network eines für meine Lieblingssportart habe und eines für irgendein anderes mir wichtiges Hobby - und vielleicht eines für heimarbeitende Väter mit Kind und Hund. Doch selbst in einer solchen Konstellation muss mir das Netzwerk mehr bieten, als mein Nachbar, bei dem ich klingle, um mich zum Sport zu verabreden oder der mal den Hund ausführen kann. Ach so, ich hab ja gar keinen … Hund.

Bin sehr gespannt, wie sich das weiterentwickelt. Potenziale für spezialisierte Netzwerke sehe im Moment am ehesten. Wobei die damit leben müssten, weit weniger Wachstumsmöglichkeiten zu haben als Facebook & Co. - was vermutlich nur zwei Geschäftsmodelle zulässt: Die Finanzierung aus Mitgliedsbeiträgen. Oder durch Unternehmen, die das Ganze als Marketingmaßnahme starten. Dass letzteres auch nicht ohne Risiko ist, ist eine andere Geschichte…

Ähnlicher Artikel im Textdepot:

Herausforderung des Monats: PR für Facebook

Update (11.30 Uhr): Sehe gerade einen guten Artikel auf taz online zum Thema

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PR himmelblau, gebasht und recherchiert

3 Dezember 2007 · No Comments

So, an diesem grauen Montag gibt es von mir drei Hinweise: Im PR-Blogger steht ein Interview, das Thomas Euler mit mir in einer Kaffeepause während der Konferenz “Lobbying und PR” gemacht hat. Es geht vor allem um die Rolle von PR in Unternehmen (natürlich sehe ich eine himmelblaue Zukunft), meine Skepsis gegenüber Dingen wie Behavioral Targeting in Social Networks und Transparenz zum Thema Lobbying, wie sie z.B. durch Watchblogs befördert werden kann. Der Textkürzung zum Opfer fiel meine Idee, Seiten wie Abgeordentenwatch oder Lobby Control in die politische Bildung an Schulen einzubeziehen, um zu vermeiden, dass die dort veröffentlichten Informationen Herrschaftswissen weniger intensiver Netzuser bleiben.

Und sonst? Flo ärgert sich darüber, dass aus seiner Sicht PR mal wieder pauschal gebasht wird und betont, dass es schlechte PR gibt, aber dass dem nicht immer so ist. Genauso wie beim Journalismus. Und das schwierige Verhältnis zwischen Journalismus und PR zeigt er an einem tollen Beispiel für Anzeigenerpressung durch einen Verlag auf.

A propos: Die journalistische Qualität beginnt ja unter anderem bei der Recherche. Deshalb empfehle ich die Tipps aus dem Upload-Magazin zur Online-Recherche. Der Artikel wendet sich zwar an Blogger, aber auch mancher Student (oder Journalist) dürfte darin ein paar Nützlichkeiten finden. Dazu ein kleiner ergänzender Tipp: Will man auf einen in einem anderen Blog veröffentlichten Artikel eingehen, sollte man schauen, ob und wie dieser von anderen diskutiert wird. Da die Trackbacks nicht immer angezeigt werden, nutze ich dazu ein kleines Javascript von technorati (”Technorati This“), das ich mir in die Symbolleiste des Firefox gezogen habe und das mit einem Knopfdruck zeigt, wer den Beitrag schon verlinkt hat (so gut technorati das eben macht).

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Kollege bloggt

13 September 2007 · 2 Comments

Gerade ist das Blog Journalistik meines Kollegen Klaus Meier online gegangen. (Noch ein bloggender Prof, Robert). Das Blog begleitet die “seltsame Publikationsform Buch” - in diesem Fall das Lehrbuch “Journalistik”, das Klaus geschrieben hat. Wie der Name des Blogs schon sagt, will er nicht tagesaktuell Journalismus und Medien kommentieren:

“Vielmehr geht es mir um Beispiele, Trends, wichtige Ereignisse und Entscheidungen, welche den Journalismus beeinflussen - und vor allem auch um einen Transfer journalistik-wissenschaftlicher Forschung in die Medienpraxis. Ich werde immer wieder auf relevante Studien hinweisen.”

Also ein Experiment, um ein statisches Produkt kontinuierlich zu ergänzen. Themen aus dem Blog sowie das Feedback der Leser sollen dann in die nächste Auflage des Buches einbezogen werden.

Klaus Meier schreibt schon seit längerem in unserem Gemeinschaftsblog Journalismus Darmstadt. Nun ist er der vierte Prof. (von sechs) der Darmstädter Journalismusstudiengänge mit eigenem Weblog. Willkommen!

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Montagsbruchstücke

10 September 2007 · 2 Comments

Heute war nur wenig Zeit zum Bloggen, deshalb nur ein paar aktuelle Infohäppchen und Lesetipps:

  • Heute war für mich ein Agenturtag: Gleich in zwei PR-Agenturen hatte ich nette Gespräche zu Blogs & Co. in der PR. Unter anderem ging es um Fachblogs in der B2B-Kommunikation, um die Furcht mancher Firmen vor Blogs und deren Leidenschaft für Pod- und Videocasts, über Firmen, die (noch immer und warum auch immer) überlegen, ins Second Life einzutauchen und um die Frage, wie Web 2.0-Tools gerade bei KMU das Wissensmanagement unterstützen können. Auf den letzten Aspekt will ich demnächst bei einem Vortrag bei der IHK hier in Darmstadt etwas näher eingehen.
  • Mini-Neuerung im Textdepot: Da ich Twitter nun noch recht intensiv nutze, habe eben mein Gezwitscher hier eingebaut, sozusagen als erster Schritt einer kleinen Renovierung, die ich vorhabe. Aber nachdem Robert gerade an seinem Blog eine Live-Operation durchführt, kann ich das ja fast nicht bringen ohne des Nachahmens bezichtigt zu werden ;-) Die Idee dazu habe ich aber schon seit ein paar Wochen, ehrlich. Werde das aber mit einem Instant-Theme von WordPress machen.
  • Neulich habe ich mich über Content-Klau aus dem Textdepot beschwert: Das Problem ist aus der Welt. Entschuldigung angenommen.

Und noch zwei Fundstücke aus dem Feedreader:

  • Peter Schink fragt in die Runde, wie denn ein Social Bookmark-Service wie del.icio.us in der Praxis genutzt wird. Mancher wird in den Kommentaren Anregungen finden, während dort der bevorstehende Relaunch des Dienstes gepriesen wird.
  • DWDL berichtet vom New York Television Festival und zwar mit einem interessanten Beitrag zu Web-Broadcasting, also Plattformen, die im Unterschied zu YouTube und Co. eigenen Content produzieren und nach Expertenmeinung auf absehbare Zeit v.a. junge Zielgruppen adressieren werden. MTV 2.0 sozusagen.

A propos Feedreader: Seit ein paar Tagen dauert es in Bloglines richtig lange, bis manche Feeds angezeigt werden. Das nervt ziemlich und treibt mich in meiner Ungeduld gleich zum nächsten Feed. Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder - besser noch - Lösungen? (Da ich nicht ganz vergooglen will, möchte ich deren Reader nicht nutzen).

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Arbeitslose bekommen AIDS

31 August 2007 · 3 Comments

Politiker und PR-Leute verbindet mindestens eines: Sie müssen oft ohne Vorbereitung in ein Mikro sprechen oder eine kleine Rede halten. Das ist ganz schön schwierig. Aber so etwas sollte zumindest nicht raus kommen:

„Der junge Arbeitslose steht dann rum, kommt auf dumme Gedanken, wird kriminell oder kriegt Aids.“

Sagte offenbar der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger während seines Südafrika-Besuchs. Oettinger, der ja für manchen Fettnapf bekannt ist, füllt inzwischen mit ähnlich ruhmvollen Aussagen eine nette Napfsammlung im Schwäbischen Tagblatt.

(via ondamaris)

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Sommerloch? Sommerputz!

10 August 2007 · 1 Comment

Als ich vorgestern das Sommerlochblog des Hessischen Rundfunks verlinkt habe, war mir noch nicht klar, damit einen Betriebsunfall zu produzieren: Die Herren haben mich gleich als Interviewpartner für ihre Serie verhaftet. Nun gut. Man kann also auch via Trackback zum Sommerloch-Füller werden ;-) Wollte da nicht noch ein Hinterbänkler wissen, wie man in die Medien kommt? [Update: Hier ist der Blogbeitrag des HR, dort das am 11.8. gesendete Interview als mp3.]

Ernsthaft wie ich bin, habe ich mich dennoch ein bisschen auf das Interview vorbereitet. Zwar zu Fragen, die dann nicht so eine wichtige Rolle gespielt haben (wir haben uns mehr darüber unterhalten, wie man sich als Unternehmen im Netz ganz schnell unbeliebt und nur ganz langsam beliebt machen kann), aber diese Vorbereitung hat mich trotzdem weiter gebracht. Ehrlich. Denn ich habe anhand meines Feedreaders ganz unwissenschaftlich versucht herauszufinden, ob es in Blogs auch ein Sommerloch gibt.

“Quatsch” werden manche rufen, “das Netz schläft nie”. Und da ich gerade aus einer zweiwöchigen Netzabstinenz kam, hätte ich beinahe zugestimmt, als ich meinen vor ungelesenen Posts fast explodierten Feedreader sah. Doch entgegen meiner Gewohnheit habe ich diesmal nicht alle Feeds mit einem Knopfdruck auf “gelesen” gesetzt, sondern in die meisten wirklich reingeschaut. Und was habe ich daraus gelernt?

Mein Eindruck: Zwar haben Blogs zu einem gewissen Teil ihre ganz eigenen Themen und sind von den klassischen Medien nicht so abhängig wie manche glauben. Doch verlangsamt sich im Sommer in vielen Blogs die Schlagzahl deutlich. Klar, denn auch Blogger gehen in Urlaub. Und da auch viele der einschlägigen Aufreger dort weilen, habe ich einen großen Teil der Beiträge als nicht so bewegend empfunden. Nun ja, dieser hier ist’s ja auch nicht, ehrlich gesagt…

Und zweitens ist es hilfreich, sich mit einigen Tagen Distanz die abonnierten Feeds einmal anzuschauen. Bei einigen hat mir diese Distanz gezeigt, dass sich Blogs (oder meine Interessen) so entwickelt haben, dass sie mir nicht mehr wichtig sind. So habe ich endlich mal meinen Feedreader etwas ausgemistet, denn normalerweise vermehren sich bei mir dort die Feeds immer nur. Deshalb mein Tipp: Nutzt das Sommerloch zum Sommerputz! Das schafft Platz für Neues.

Categories: Randnotizen

argh!

15 Juli 2007 · 2 Comments

Tut mir leid, liebe RSS-Leser - das letzte Posting war gar schröcklich. Irgendwie habe ich aus Flickr heraus einen Text veröffentlicht mit kryptischen Zeichen als Aufmacher, an den am Ende dann der Text es anderen Blogbeitrags (immerhin mein eigener) gehängt war. Wie peinlich! (inzwischen ist er halbwegs adrett) Geschieht hoffentlich nie wieder! Und weil ich gerade am Hadern bin: Hoffentlich kann ich bald wieder problemlos auf meine Google Docs zurückgreifen. Hmpf.

Categories: Randnotizen

Der neueste Rap: Erdbeertorte am Oktoberfest

5 Juli 2007 · 3 Comments

Wieder mal ein Dienst von Google, den ich bisher noch nicht beachtet hatte: Google Zeitgeist. Wirft schon seit Monaten nette kleine Ranglisten aus, die zeigen, welche Suchwörter in einzelnen Ländern besonders oft verwendet werden. “Erdbeertorte”, “Rap” und “Oktoberfest” standen in Deutschland im Mai in den Top Ten - nur zur Erklärung der seltsamen Überschrift dieses Posts. Erbeertorte? Oktoberfest? Im Mai? Gibt’s nichts Wichtigeres zu suchen?

Und jetzt warte ich mal ab, ob das Verwenden dieser Begriffe ganz neue Leser hierher führt (vermutlich kaum, schließlich gibt’s zu diesen Schlagworten viele, viele Seiten im Netz). Sollte jemand hier doch  nach Erdbeertorte, Rap oder Oktoberfest suchen, so entschuldige ich mich und bitte um Nachsicht für dieses kleine Experiment. Vielleicht hilft das hier, dies oder jenes weiter.

Noch eine Randbemerkung: Mich hat erstaunt, welch große Rolle die Suche nach Marken in Indien spielt. Dort sind FedEx, Ford Fiesta, Nikon, Pepsi unter den Top Ten. Da lacht das Herz der SEO-Experten…

(via PR Professionell)

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Oft gelesene Artikel im Wiki gelistet

30 Juni 2007 · No Comments

Leserwahl: Habe ein bisschen in der WordPress-Statistik gewühlt und geschaut, welche Artikel aus diesem Blog besonders häufig gelesen wurden. 20 oft gelesene Texte habe ich in meinem privaten Wiki zusammengetragen und grob nach Themen sortiert. Die meisten beschäftigen sich mit Online-PR oder Praxisbeispielen aus der PR. 20 Artikel, 20 Links - im Vergleich zum Blog sieht das richtig aufgeräumt aus.

Auf die Idee gebracht hat mich schon vor längerer Zeit Robert Basic, der feststellte, dass Blogs per se ein lausiges Archiv haben und lesenswerte ältere Artikel oft nur schwer zugänglich sind. Robert hatte damals unterschiedliche Ansätze diskutiert, ein Archiv aufzubauen, das natürlich auch das Ziel hat, Besucher in den Long Tail des Blogs zu locken. Und eigentlich ist es naheliegend, dies innerhalb des Blog-CMS zu lösen. Mein Spieltrieb hat mich ins Wiki gelenkt. Hoffe, dass die Pflege des Archivs so ein bisschen leichter von der Hand geht als innerhalb des Blogsystems.

Die Mini-Auswertung der häufig gelesenen Artikel finde ich auch deshalb nett, weil sie zeigt, was Euch, liebe Leser, an diesem Blog am ehesten interessiert. Aber vorsicht: Das heißt nicht, dass ich künftig nicht mehr schreibe, wonach mir gerade ist…

Categories: Randnotizen · Wiki

Schlechte Online-PR: Presseinformation nicht auf der Website

22 Juni 2007 · 2 Comments

Kleine Randnotiz: Gestern und heute bin ich bei pressetext.at und im presseportal.de über drei sehr interessante Themen gestolpert, über die ich eigentlich bloggen wollte. Habe ich dennoch nicht gemacht. Warum? Weil ich in allen drei Fällen (zwei Unternehmen, eine Forschungseinrichtung) auf deren Websites keinen Hinweis auf diese Themen gefunden habe. In einem Fall war das Thema der von mir entdeckten neuen Meldung von den Themen der auf der Corporate Website richtig weit entfernt.

Natürlich gehe ich von der Seriösität von Dienstleistern wie Pressetext bzw. Presseportal aus und nehme mal ganz optimistisch an, dass sie prüfen, wer da Presseinfos zu einem Unternehmen verteilt.  Aber verlassen will ich mich darauf nicht.

Also: Wer eine Presseinfo über Dienstleister verschickt, muss diese gleichzeitig (!) auf der eigenen Website veröffentlichen. Das erleichtert Journalisten und Bloggern den ersten Minimalschritt des Fact Checkings. Zweitens halte ich es nicht für akzeptabel, wenn bei einem Dienstleister andere Informationen über ein Unternehmen veröffentlicht werden, als auf der eigenen Website. Denn die sollte immer noch Ausgangspunkt der Online-PR sein.

Categories: Online-PR · Randnotizen

“Der teuerste Honig”

1 Juni 2007 · 2 Comments

Während manche Zirkel ziemlich undurchschaubar bleiben, erklärt der NDR in ganz einfachen Worten, wie man sich das so vorstellen muß mit dem Lobbyismus:

Categories: Randnotizen

45 bis 7.500 Euro für eine Presseinfo - dem TKP sei Dank!

14 Mai 2007 · 2 Comments

rofl: Bin gerade auf ein seltsames Geschäftsmodell einer kleinen PR-Agentur aufmerksam gemacht worden (danke dafür): Das Honorar für Presseinfos per TKP (Tausender Kontakt Preis). Super, damit haben wir jetzt doch endlich den Beweis: PR ist eben nix anderes als Werbung. Und es genügt vollkommen, laut zu brüllen, damit möglichst viele zuhören. Ziel erreicht. Aber keine Angst, liebe Auftraggeber: Im Durchschnitt kostet bei dieser Agentur eine Presseinfo nicht mehr als 45 Euro. Und falls zufällig doch mal ein Knaller dabei ist?

“Was passiert, wenn eine Pressemitteilung auf soviel Resonanz stößt, dass beispielsweise 6 Millionen Leser/Höhrer/ Zuschauer, erreicht werden?Ich würden es Ihnen wünschen und dennoch zahlen Sie bei einem solchen Ereignis nur maximal 7.500 Euro! Das gibt Ihnen die Planungssicherheit!”

7.500 Euro? Klasse für die Agentur. Passiert aber bestimmt nicht.

>> Das Textdepot: Honorare und Gehälter: Was kostet PR?

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Gesundheitsrisiken

11 Mai 2007 · No Comments

L. ErhardtNein, ich habe nichts gegen Ludwig Erhard. Er hat sicher viele Verdienste für dieses Land. Aber irgendwie wirkt es schon seltsam, dass die ISNM dieser Tage einen dicke Zigarren rauchenden Herrn jenseits des Idealgewichts als Ratgeber in den Mittelpunkt ihrer Kampagne (pdf) stellt. Muss nicht eine solche historische Figur auf die heute 30-Jährigen etwas befremdlich wirken?

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Herr Schäuble: Blogger sind Terroristen. Bald.

18 April 2007 · 8 Comments

Gelegentlich heißt es ja, die deutsche Blogosphäre sei ziemlich unpolitisch. Innenminister Wolfgang Schäuble bemüht sich gerade, dies zu ändern: Laut Google Blog Search haben innerhalb der letzten 12 Stunden knapp 50 Blogs darüber berichtet, dass er einen demokratischen Grundsatz, die Unschuldsvermutung, offenbar kippen will, wenn es um die Terror-Prophylaxe geht. Technorati findet unter “Schäuble + Unschuldsvermutung” im Moment 124 Blogposts. Spannend zu beobachten ist vor allem, wie alle paar Minuten ein neuer Beitrag dazu kommt. (Meine Zahlen beziehen sich auf 14.45 Uhr am 18.4.07).

Inhaltlich geht es erwartungsgemäß heiß her: So manchem kommt da der Gedanke an Guantanamo, andere fordern Schäubles Rücktritt und wieder andere drücken sich auch bildhaft aus:

Habe ich nicht heute früh einen Artikel darüber gelesen dass das iranische Regime sich vor Bloggern fürchtet? Ach ja, da ist er. Na, wenn man dann in der ministeriellen Logik eins und eins zusammenzählt, dann sind Blogger auch Terroristen, gell? Mindestens Cyber-Terroristen. Aber Vorsicht: Die kommen bestimmt nicht in Second Life ins Kittchen…

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