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Ach, Delicious. Oder: Kuratieren in der digitalen Kammer

Ich gebe es ja zu: Delicious gehörte seit Jahren zu meinen liebsten Social Media-Tools. Und ja, meine Nutzung war bisher etwas spezieller: Ich habe in dem Bookmark-Dienst nicht nur meine Fundstellen abgelegt, sondern eine etwas versteckte Funktion genutzt, die dafür gesorgt hat, dass diese Fundsachen als Lesetipps einmal am Tag hierher ins Blog gewandert sind. Diese Wanderung funktioniert (derzeit?) nicht mehr. Bei der Suche nach Alternativen wurde mir einmal mehr bewusst, dass digitales Kuratieren offensichtlich sehr unterschiedlich verstanden wird.

Meine Überzeugung ist nach wie vor: Digitales Kuratieren ist ein Dienst für andere, um ihnen Lesetipps zu geben und einzelne Fundstücke aus dem rasenden Infostrom des Internets festzuhalten. Da potenziell jeder Nutzer zum Kurator werden kann, dürften Angebot und Nachfrage sich irgendwo im Long Tail finden. Und wenn vielleicht Fachleute aus Organisationen oder Unternehmen einen guten Job als Kuratoren machen, schaffen sie Online-Reputation für sich und ihre Organisation. Gleichzeitig hilft digitales Kuratieren natürlich, vom PR-typischen Selbstbezug (“wir kommunizieren, wenn wir was Neues über uns zu sagen haben”) wegzukommen, um auf anderer Ebene Nutzen zu stiften. Und Kuratieren kann eine Brücke zwischen Social Web und Medienberichten schlagen.

Das ist natürlich alles nicht neu. Mein Eindruck ist aber ein zweifacher: Zum einen scheint diese Überlegung in vielen Unternehmen noch immer ziemlich neu zu sein – jedenfalls hat sich mir dies in den letzten beiden Wochen so dargestellt, als ich hierüber mit Unternehmern bzw. Kommunikationsleuten aus Unternehmen diskutiert habe. Zum anderen ist die Frage, wie dieses Kuratieren in der Praxis aussehen kann bzw. welche Tools dieses unterstützen.

Natürlich kann digitales Kuratieren mitten im Infostrom stattfinden: Das sind die millionenfach geteilten Links in Social Networks wie Facebook oder Google+ oder auf Twitter. Im besten Fall also handverlesene Links, vielleicht kurz eingeordnet – aber natürlich extrem vergänglich. Wer sucht (oder findet gar), was jemand vor drei Wochen auf Facebook geteilt hat? Abgesehen davon, dass der Tipp dort längst im Strudel der Folgenachrichten verschüttet ist, gibt es dort ja auch nur den nackten Link (ok, mit Kommentarmöglichkeiten). Aber Verschlagwortungen fehlen zum Beispiel.

Eine andere Möglichkeit, Relevantes aus den Strömen in langsamere Gewässer zu ziehen, bieten Tools wie Summify, die nach vorgegebenen Algorithmen die Links des eigenen Netzwerkes analysieren und einmal am Tag automatisch ein Paketchen schnüren, das dann womöglich den lieben Mitmenschen ebenso automatisch auf Twitter oder Facebook angekündigt wird. Diese so genannten Top-Stories sind dann eben die Häppchen, die innerhalb des speziellen Netzes eines Users intensiver diskutiert (=geteilt etc.) wurden – sozusagen die “Must reads” des Tages. Das Versprechen: Statt jeden Beitrag im Reader anzuschauen, bekommt man automatisch das Wichtigste serviert. Ein Nachteil (neben anderen) auch hier: Die Wiederauffindbarkeit.

Damit ist endlich der Bogen zum mehr oder weniger manuellen Kuratieren geschlagen, das ich eben lange mit Delicious bewerkstelligt habe. Also: Ich finde einen interessanten Beitrag, kommentiere ihn kurz und verschlagworte (tagge) ihn. Das Ganze wandert dann (einschließlich Tags) in mein Blog – zu meinen Lesern. Mir war diese Möglichkeit besonders sympathisch: Erstens, weil ich diese Art von Beiträgen auch bei anderen gern lese, zweitens, weil das Ganze in mein Ecosystem hineinkommt, drittens, weil der Aufwand für mich relativ gering ist, denn ich muss nicht eine halbe Stunde am Stück meine Links zusammenkramen, sondern lege sie ab, sobald ich drüber stolpere.

Stacks: Delicious hat Infopakete entdeckt 

Doch – und damit endlich zur Überschrift – Delicious mag das nicht mehr. Vor einigen Monaten sind wegen des Besitzerwechsels des Dienstes von Yahoo zu Avos ja viele schon zur Konkurrenz abgewandert – und die bietet sogar den Daily Blog Post an. Kein Thema also. Doch es gibt Neuerungen bei Delicious, die auf andere Weise das digitale Kuratieren unterstützen sollen: Die so genannten Stacks. Dahinter steht die Idee, dass man mehrere Bookmarks bündeln und zu Themenpaketen schnüren kann. Wunderbar! Vor allem, weil dies hübsch umgesetzt ist und nun auch visuell ähnlich nett daher kommt wie zum Beispiel die iPad-App Flipboard.

Lange habe ich die Möglichkeit, Themenpakete zu schnüren vermisst – seit mein damals dafür favorisierter Dienst Agglom ins digitale Nirvana verschwand. Denn Themenpakete sind wunderbar für Schulungen oder Vorlesungen oder als Ergänzung zu einem Artikel. Unternehmen oder NGOs könnten damit das Wichtigste zu einem für sie relevanten Thema bündeln.

Ausschnitt aus einem Delicious Stack

Klar, dass ich mit den Delicious Stacks herumzuspielen versucht habe (s. Screenshot). Ausgehend vom oben geschilderten Problem habe ich der Einfachheit halber meine Links dieser Woche zusammengeschnürt. Und das funktioniert problemlos und sieht nett aus. Doch am Ende kommt der große Haken: Ich war gespannt, wie ich dieses hübsche Paketchen mit anderen teilen kann. Doch der Klick auf den Share-Button war enttäuschend: Ich kann andere Delicious-Mitglieder informieren oder eine Mail an meine Bekannten schicken. Ja hurra!

Die Strategie von Delicious scheint zu sein, die Nutzer in ihrem Ecosystem halten zu wollen. Nunja, vielleicht kann sich das Facebook wegen seiner enormen Nutzerbasis erlauben. Aber Delicious? Ich bin sehr erstaunt. Lautet nicht die neue KISS-Regel nach Brian Solis: “Keep it significant and sharable“?

Schon Agglom bot die Möglichkeit, ein Linkpaket ähnlich zu sharen wie ein YouTube-Video oder eine Präsentation auf Slideshare. Ich meine, dies könnte Nutzer von außen erst zu Delicious bringen und diejenigen, die sich die Mühe machen, solche Pakete zu schnüren wirklich unterstützen. Ob ich Lust habe, weitere Stacks zu basteln, wenn diese im digitalen Kämmerchen bleiben? Vielleicht entwickelt sich das Ganze ja noch, ich werd’s beobachten. Vermutlich werde ich bis dahin aber doch mal rüber zu Diigo gehen und dort den Daily Blogpost auf den Weg bringen. Für Alternativen bin ich natürlich offen, falls jemand einen Vorschlag hat.

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Google Sites in der Lehre: Praktische Wegwerf-Wikis

So, nun sind wir schon wieder mitten drin im neuen Semester. Begonnen hatte es vergangene Woche mit den obligatorischen Semestereinführungen. Zudem gab es erstmals in unserem Fachbereich Media einen zweitägigen Workshop der Lehrenden und der Mitarbeiter, der dem Vorstellen aktueller Arbeitsgebiete und der Diskussion organisatorischer Fragen diente. In einem weiteren – eintägigen – Workshop haben schließlich die neuen PR-Studenten unsere Social Media-Szenerie – vom Blog PR-Fundsachen über das PR-Wiki (öffentliches Wiki), einem Gruppenarchiv bei Mister Wong bis hin zu den Google Sites (Gruppen-Wiki) kennengelernt. Da sich auch ein paar Kollegen aus dem Fachbereich besonders für unsere Erfahrungen mit Wikis interessiert haben, will ich ein paar Eindrücke zum Wiki-Einsatz in der Lehre zusammenfassen.

Ein weiterer Grund, ein paar Aspekte zu Wikis anzureißen, ist die hohe Aufmerksamkeit, die andere Social Media-Tools seit einiger Zeit haben, während Wikis offenbar nicht so intensiv diskutiert werden. Und schließlich ist zu erläutern, dass sich der Einsatz von Wikis zumindest bei uns im Studiengang etwas gewandelt hat – und zwar grob gesagt weg vom öffentlichen Wiki hin zum Wiki für Teams. Hier gibt es Wikis, die auf Dauer angelegt sind und solche, die ich als “Wegwerf-Wikis” bezeichne. Dies sind Wikis, die jeweils nur für eine Gruppe zur Verfügung stehen, also ein oder höchstens zwei Semester genutzt werden. Ok, der Begriff “Wegwerf-Wiki” ist etwas despektierlich – zumal, wenn ich sage, dass ich hierzu sehr gern die Google Sites verwende. Das ist aber gar nicht negativ gemeint. Zur Erklärung hole ich aber ein bisschen aus.

Hatte ich 2005 mit dem PR-Wiki ein vollkommen öffentliches Wiki eingeführt, so finden inzwischen die meisten unserer Wiki-Aktivitäten hinter verschlossener Tür statt. Genauer: Wir bilden mit unseren Wikis drei Arten von Öffentlichkeit ab:

  • Weltweite Öffentlichkeit: dauerhaft angelegt; ein Ziel ist die Vernetzung der Hochschule mit der Praxis (im Wiki de facto kaum gelungen, findet statt dessen im Blog und über Twitter statt)
  • Fachbereichs-Öffentlichkeit: v.a. für die Kommunikation und das Wissensmanagement von Student zu Student (z.B. Erfahrungsberichte zu Praktika). Das Journalismus-Wiki ist noch ganz neu, wie intensiv es gelebt wird, muss sich noch zeigen. Hier besteht natürlich eine gewisse Konkurrenz zu Gruppen innerhalb von StudiVZ, aus dem sich aber derzeit viele unserer Studenten verabschieden.
  • Lehrveranstaltungs- bzw. Gruppenöffentlichkeit: E-Learning-Aspekte, v.a. aber Projektmanagment, nur für die Dauer eines Studienschwerpunktes, einer Lehrveranstaltung oder eines Projektes angelegt. Dieser Typ hat sich bisher sehr gut bewährt.

Jede dieser Öffentlichkeit hat also ein eigenes Wiki (oder mehrere). Der Hintergrund: Zwar werden im PR-Wiki nach wie vor Artikel veröffentlicht, doch hat sich darin nie eine wirkliche Kollaboration wie ich mir sie mit Blick auf die Wikipedia erhoffte, ergeben – offensichtlich fehlte es unserem kleinen Studiengang an einer gewissen kritischen Masse. Und auch die externe PR-Community hat sich daran noch nie beteiligt. Eine Rolle mag auch spielen, dass Journalismus-Studenten gerade das kollaborative Schreiben als fremd zu empfinden scheinen. Ein anderes und noch wichtigeres Problem, so zeigten Befragungen der Studenten, war die absolute Öffentlichkeit des Wikis. Die Studenten wollten weniger eine auf PR bezogene Enzyklopädie schaffen, sondern einen geschützten Arbeitsbereich für Seminare und vor allem für die Projektarbeit (mit den PR-Fundsachen besteht daneben ja ein Blog als öffentliche Kommunikationsplattform).

Der Wunsch nach einem nicht-öffentlichen Arbeitsraum stand also am Anfang einer veränderten Wiki-Nutzung. Zunächst setzten meine Kollegen und ich hierfür verschiedene pmWiki- oder Media-Wiki-Installationen ein. Wir schufen hier kein verbindliches Konzept, schließlich sollten die Studenten im Lauf ihres Studiums im Idealfall mit unterschiedlichen Systemen konfrontiert werden. Allerdings wurde ich den Eindruck nie los, dass die typische Wiki-Syntax und die zunächst nicht vorhandene Struktur solcher Wikis einigen Studenten Schwierigkeiten bereiteten – zumindest jedoch abschreckend wirkten.

Vor gut einem Jahr habe ich deshalb begonnen, für Lehrveranstaltungen (Seminare, Projekte) Google Sites einzusetzen. Meine ersten Eindrücke hatte ich hier beschrieben. Inzwischen habe auf dieser Basis etwa ein Dutzend Sites (=Wikis) eingerichtet, andere Kollegen setzen sie auch ein. Einzelne Sites nutzen Kollegen und ich gemeinsam, beispielsweise für organisatorische Aufgaben. Andere sind für studentische Gruppen allein zur Projektbegleitung eingerichtet. Im PR-Schwerpunkt bilden die Google Sites für mich eine Interims-Alternative zum für meinen Geschmack unhandlichen E-Learning-Tool Blackboard, das eigentlich nur vernünftige Kommunikation vom Dozenten zu Studenten erlaubt. Im Wiki dagegen sind alle Nutzer gleichberechtigt. So tragen die Studenten in den Ablaufplan eines Seminars zum Beispiel selbst ein, wann sie ihr Referat halten möchten. Und wer zu einem Seminarthema einen ergänzenden Literaturtipp hat, teilt ihn dort mit. Heute entstand gleich im Wiki das Protokoll eines Projektbriefings. In den vergangenen Semestern nutzten die meisten Studenten die Sites zum Projektmanagement (mit Ausnahme einer Gruppe, die ein Gruppenblog anlegte).

Und wie haben sich nun speziell die Google Sites als Wiki bewährt? Aus meiner Sicht recht gut. Kurz zusammengefasst haben sie Funktionen, die ich von einem Intranet 2.0 erwarten würde.

Vorteile:

  • Die Orientierung: Es klingt banal, aber eine problemlos anpassbare (klassische) Navigation sowie die Möglichkeit, Seiten hierarchisch aufzubauen und die automatisch generierte Sitemap sind in einem Wiki sehr wertvoll.
  • Die Multimedialität: Die Sites bieten u.a. die Möglichkeit, (Google-)Kalender, Videos, Bilder, Tabellen oder Google Docs (Präsentationen etc.) einzubinden.
  • Die Funktionalität: Die Google Sites bieten einen selbsterklärenden WYSIWYG-Editor und ermöglichen unterschiedlichen Typen von Seiten. Neben der normalen Website lassen sich beispielsweise Downloads auf einer Seite in Ordnern organisieren oder es gibt Seiten mit anpassbaren Listen, die sich sehr gut für das Projektmanagement eignen. Und: Das Hochladen von Dateien ist ganz einfach.

Nachteile:

  • Sicherheit: Zu Google als Anbieter und den Nutzungsbedingungen selbst muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Wirklich problematisch ist allerdings, dass es noch immer keine Möglichkeit einer eigenen Datensicherung gibt. Außerdem ist das Löschen einer kompletten Site nach meiner schmerzhaften Erfahrung etwas zu einfach – und dann absolut endgültig.
  • Zugänglichkeit: Die Google-Sites kennen drei Rechte-Hierarchien: Eigentümer, Mitarbeiter und Leser. Allerdings gelten einmal vergebene Rechte jeweils für die gesamte Instanz und lassen sich nicht seitenbezogen definieren. Dies ist der Grund, weshalb ich so viele Instanzen eingerichtet habe, die letztlich Abbildung von Teamkonstellationen sind. Außerdem würde ich mir individuellere Abomöglichkeiten für Änderungen im Wiki wünschen – und diese vor allem mit RSS anstatt per Mail. A propos RSS: Am Einbinden von Feeds in das Wiki bin ich bisher gescheitert.

Ich muss betonen, dass die erwähnten Vor- und Nachteile kein Ergebnis eines systematischen Tests ist, sondern dass es sich um die Punkte handelt, die mir in der täglichen Nutzung besonders aufgefallen sind. Unterm Strich bleibt das Ergebnis positiv. Vor allem die erwähnten Vorteile kommen nach meinem Eindruck einer Facebook-gewöhnten Studentengeneration deutlich besser entgegen als die althergebrachten Kamelrücken-befüllten Wissensspeicher, die unsere früheren Wikis waren.

Inzwischen beginnt an unserem Fachbereich eine breitere Diskussion zu den Themen Wiki und eLearning-Plattform. Für eine solche systematische Anwendung werden wir vemutlich auf eine andere Plattform umsteigen (müssen). Dazu muss aber erst noch festgelegt werden, welche Ziele genau verfolgt werden sollen, dann erst wird die Suche nach einem System beginnen. Bis dahin sind für mich als Einzelkämpfer die Sites eine praktische Zwischenlösung, denn sie sind mit zwei Mausklicks eingerichtet und bieten auf Anhieb eine Fülle von Funktionen, die nur wenige andere Produkte haben. Für meine Zwecke werde ich mangels Zeit zunächst keine anderen Plattformen testen. Genau beobachten werde ich jedoch, welche Erfahrungen Heinz Wittenbrink in Graz mit dem Social Media Classroom machen wird. Denn ein integrierter Social Media-Ansatz für die Lehre dürfte einiges erleichtern – wobei ich einen dezentralen Ansatz bevorzugt habe. Mal sehen, ob ich das demnächst revidiere.

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Twitter in der Lehre: Ein paar Erfahrungen

Wie berichtet, habe ich im vergangenen Semester meine Studenten mit sanftem Druck dazu gebracht, Twitter zu nutzen. Eingebunden war das Ganze in ein  Seminar zu PR, in dem wir Twitter ausführlich besprochen hatten. Im Laufe des Semesters haben wir Twitter dann auch als PR-Kanal genutzt, der unsere Tagung “Zukunft Online-PR” begleitet hat, und schließlich nutzen einige andere Studenten unseres Studiengangs schon seit längerem und auf eigene Initiative den Microblogging-Dienst. Höchste Zeit, ein paar Einschätzungen dazu zu notieren – schließlich entdecken gerade ganz große Blätter das Thema – und gehen etwas seltsam heran. Kurz zusammengefasst meine 2 Cent: Twittern kann das Lernen über den Seminarraum hinaus erweitern, es kann auch für Studenten ein Instrument sein, um Online-Reputation aufzubauen, und es erfordert ein gutes Gespür für Öffentlichkeit und Privatheit.

Nun zur Langversion: Zunächst stellt sich natürlich die Frage, was Twitter denn in der Lehre soll und wie man es nutzen könnte. Dies wurde ja schon verschiedentlich diskutiert. Für unseren Studiengang Online-Journalismus sehe ich mehrere Motivationen, Twitter zu nutzen. Die drei wichtigsten:

  • Unsere Studenten wollen sich als Online-Journalisten oder Online-PR-Leute qualifizieren. Twitter zu verstehen, ist für beide Gruppen aus meiner Sicht inzwischen eine Standardanforderung. Denn nur wer Twitter versteht, kann entscheiden, ob es ein sinnvolles Nutzungsmodell für eine Redaktion bzw. im Rahmen der PR gibt – egal, ob zur Recherche oder zur aktiven Nutzung.
  • Twitter ist ein Kommunikatonskanal, der rund um jeden Nutzer ein soziales Netz schafft. Damit lässt sich Twitter zum Aufbau von Reputation nutzen.
  • Twitter eignet sich zur Gruppenkommunikation, so dass Studenten darin untereinander und mit ihren Dozenten kommunizieren können. Beispiele sind simple Absprachen, Erinnerungen an Aufgaben, aber auch Nachfragen, Lesetipps etc.

Wie nun haben wir Twitter im PR-Schwerpunkt formal in die Lehre integriert? Hier war ich zunächst unsicher: Denn bloggen sollen meine Studenten schon seit 2005, und dort bewerte ich die Leistung nach verschiedenen Kriterien (z.B. Themenwahl, Darstellung, Vernetzung, Umgang mit Kommentaren). Ich habe die erste Idee, dieses Modell einfach auf Twitter zu übertragen, verworfen. Zu groß schien mir die Hürde bzw. der Druck, und ich wollte einen möglichst großen Teil der Studenten erreichen. Statt dessen sollte es genügen, dass sich die Studenten auf Twitter einlassen, es sich erschließen und Erfahrungen sammeln – ohne Vorgabe, wie es zu nutzen sei. Also war es eine explorative Aufgabe, über die zum Ende des Semesters eine reflexion zu schreiben war, die dann zeigen sollte, wie die Auseinandersetzung mit dem Thema war. Was getwittert wurde, spielte also keine Rolle.

Nach Lektüre aller Reflexionen und einem Rekapitulieren der Twitteraktivitäten sind mir grob drei Nutzertypen unter den Studenten aufgefallen:

  • Ein gutes Drittel der Studenten war regelrecht angesteckt und nutzt Twitter noch immer und intensiv. Nach meinem Gefühl mit viel Spaß, aber auch, um sich ganz konsequent zu positionieren. Diese Gruppe nutzt Twitter aus meiner Sicht sehr professionell: Hier wechseln sich interessante Lesetipps, Dialoge, Persönliches (nicht aber zu Privates) ab. Gleichzeitig wurde Twitter für sie zu einer wichtigen Quelle zu aktuellen Informationen und zu einem Raum, in dem man auch mal eine Frage beantwortet bekommt. 150 bis 350 Follower – und häufig positive Rückmeldungen – sind sichtbare Folgen; eine Studentin bekam sogar ein Jobangebot über Twitter.
  • Ein anderes Drittel der Studenten hatte es ernsthaft mit Twitter versucht und zeitweilig auch etwas Spaß damit. Inzwischen sind sie jedoch kaum mehr sichtbar – keine Zeit, keine Themen. Bei diesen Nutzern kann ich mir gut vorstellen, dass sie Twitter in einem Projekt einmal erfolgreich einsetzen können. Aufgefallen ist mir, dass diese Nutzer vor allem untereinander vernetzt sind, sie aber keinen so systematischen Ausbau ihres sozialen Netzes – etwa in die Praxis hinein – verfolgt haben.
  • Die anderen schließlich sind die “Gezwungenen”, die es versucht haben, weil sie mussten, aber feststellten, dass Twitter für sie einfach nichts ist (oder sich nicht wirklich auf das Experiment einlassen wollten/konnten) – wobei offenbar einige von ihnen im Sinne von Lurkern doch viel Kommunikation verfolgen.  Es kann gut sein, dass sie Twitter später einmal nutzen – vielleicht erledigt sich das Thema ja aber auch vorher von selbst.

Welche Schlüsse kann man nun nach einem Semester mit einer größeren Studentengruppe (naja, 16 waren im Kurs) bei Twitter ziehen? Inhaltlich sehe ich zwei ganz große Herausforderungen für angehende Medienprofis: Zum einen natürlich die Frage, wie man es schafft, nicht nur Zustandsbeschreibungen à la “Sitze am Referat über….” zu schreiben. Die haben zwar ihre Berechtigung, aber man muss für sein Netz auch immer wieder Werte schaffen – es informieren oder unterhalten. Hier hilft aus meiner Sicht nur, die richtigen Informationsflüsse zu finden und diese regelmäßig zu verfolgen. So wie man früher als guter Journalist den Tag mit der Lektüre von fünf  Zeitungen begonnen hat, muss man heute die richtigen Feeds lesen (und sollte dennoch Print nicht aufgeben).

Die andere Herausforderung ist die Trennung zwischen Öffentlichkeit und Privatheit. Jeder, der twittert, muss wissen, dass er Öffentlichkeit herstellt. Und zwar dauerhafte und grenzenlose. Dahinter verbirgt sich die Frage: “Was kann ich über mich oder andere twittern und was nicht?” Gerade zu diesem Thema und zur Frage von Rollen, die wir spielen, haben wir am intensivsten diskutiert. Zum Glück, denn das hat nach meinem Gefühl größere Unfälle verhindert. Dennoch sind ein paar Tweets geschrieben worden, die aus meiner Sicht grenzwertig waren (für die Autoren) – etwa über Krankheiten. Wobei die Gruppe hier hervorragend reagiert hat: Während die einen durch dezente Hinweise den Autoren gewarnt haben, haben andere durch geschickte Folgetweets einiges wieder ins Lot gebracht.

Kleiner Einschub: Teilweise intensivere Diskussionen hatten wir im Studiengang zur Frage der Öffentlichkeit von Lehrveranstaltungen. Kann man einfach aus einer Lehrveranstaltung heraus twittern? Womöglich jemanden klar erkennbar zitieren? Einen Komilitonen? Den Prof? Interessanterweise sind damit bei den PR-Studenten nie Probleme aufgetreten, sie berichteten aus Lehrveranstaltungen beschreibend (“wir diskutieren gerade über…”) – oft wurde das Ganze auch bereichert, etwa, wenn während der Diskussion oder ein paar Stunden danach noch auf interessante Veröffentlichungen zum Thema hingewiesen wurde. Das war genau das, was ich mir erhofft hatte. Ich vermute, dass dies geklappt hat, lag vor allem daran, dass wir vor dem Twittern sehr intensiv über Twitter, Öffentlichkeit und Reputation gesprochen haben.Ungut wurde das Ganze jedoch, wenn – wie ein wenigen Einzelfällen und in anderen Zusammenhängen geschehen – ein Gastreferent tiefe Einblicke in sein Arbeitsleben gibt oder ein Student aus dem Praktikum bei einer bestimmten Redaktion berichtet und alles live ins Netz getippt wird. Hierzu hatten wir im Kollegium und mit Studenten mehrfach gesprochen. Unser Diskussionsstand: Twitter darf  nicht die Privatsphäre einzelner angreifen bzw. Privates und/oder Vertrauliches ungefragt in die Öffentlichkeit bringen. Das bedeutet, dass eine Diskussion in einer Lehrveranstaltung im Gegensatz zu einer öffentlichen Konferenz nicht einfach via Twitter nach außen getragen werden soll – schon gar nicht, wenn Teilnehmer erkennbar zitiert werden. Denn weder Studenten noch Dozenten sind öffentliche Personen – und Lernen bedeutet auch im Journalismus-Umfeld nicht, immer Öffentlichkeit herzustellen, sondern auch, bestimmte Dinge im geschlossenen Raum üben oder diskutieren zu können.

Doch alles in allem halte ich den Einsatz von Twitter in unserem Studiengang nach wie vor für sehr sinnvoll. Den Hauptnutzen sehe ich darin, dass Studierende im Netz Präsenz zeigen und beweisen können, dass sie Online-Kommunikation verstehen und nutzen. Noch nie war es so einfach, sich nicht nur untereinander als Gruppe auch außerhalb des Hörsaals zu vernetzen, sondern auch mit Menschen, an die man früher kaum herangekommen wäre. Und ich halte das Erweitern des Lernens für einen enormen Gewinn: Lernen, entdecken, diskutieren funktioniert eben nicht nur im Takt des Stundenplans, sondern hat eigene Rhythmen. Twitter erlaubt diese Rhythmen und schafft im Idealfall eine sehr viel tiefer gehende, weil umfassendere Lernsituation. Übrigens nicht nur für Studenten, sondern für jeden für uns – schließlich hört das Lernen nie auf. (Wobei das Lernen mit Twitter aus meiner Sicht ein Lernen auf Fachebene und soziales Lernen zusammenbringen kann).

Für die effektive Twitter-Nutzung halte ich aber ein ins Kalte-Wasser-Springen inzwischen nicht mehr für ausreichend, sondern sehe Dozenten und erfahrenere Studenten gefordert, um Einsteiger zu coachen (ok, es gibt auch hilfreiche Leitfäden). Denn seit Twitter rasend wächst, muss man einiges wissen, damit man sich dort erfolgreich bewegen kann und nach dem Einrichten eines Accounts nicht gleich als uninteressant wahrgenommen wird oder sich gar schadet.

Für einige Szenarien in der Lehre scheinen mir übrigens andere Microblogging-Dienste als Twitter geeigneter: Denn manchmal wünsche ich mir eben einen geschlossenen virtuellen Gruppenraum. Dann kann ich mir Microblogging auch hervorragend fürs Projektmanagement vorstellen oder darin Aufgaben diskutieren etc. – denn in einigen Szenarien will ich der Gruppe und mir die Öffentlichkeit ersparen – und meinen anderen Followern Kommunikation, die sie nicht interessiert. Am liebsten hätte ich ein solches Microblogging per Widget auch in ein internes Wiki integriert. Aber das führt jetzt zu weit…

Statt dessen verweise ich noch auf die Sicht der Studenten: Dankenswerterweise hat vor einigen Wochen schon ein Kommilitone ein paar Studenten meines Kurses zu ihren Einschätzungen zur Twitter-Nutzung in der Lehre befragt.

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Information Overload? Mit TweetDeck und GMail besser durch die Fluten

Irgendwie tauchte das Thema “Infoflut” in einigen Gesprächen der vergangenen Tage immer wieder auf. Klar, das Thema ist für praktisch jeden von uns erlebbar. Dabei ist das Bedürfnis groß, sich Tipps zu holen – schließlich ist wahrscheinlich, dass man noch einiges verbessern kann. Deshalb habe ich hier paar meiner Versuche notiert – in der Hoffnung auf weitere Anregungen in den Kommentaren ;-)

Mittlerweile sind Twitter, Mail und Instant Messaging meine wichtigsten Kommunikationskanäle. Mein Problem mit allen: Das persönliche Netzwerk wächst ständig. Sprich: Immer mehr Nachrichten von immer mehr Leuten (und Diensten). Die große Herausforderung: Wie sortiere ich Unwichtiges von Wichtigem? Zwei Tools helfen mir dabei nun recht gut: Für Twitter seit einiger Zeit schon TweetDeck und bei den Mails scheinen die gerade erst vorgestellten Multiple Inboxes für GMail gute Sortierdienste zu leisten.

Wie lassen sich die Tools nun genau einsetzen?

Twitter: Ich gebe zu, irgendwann bei 300 Abos begann der Leidensdruck – im Moment folge ich gut 400 anderen Twitterati. Das bedeutet, dass in manchen Phasen ununterbrochen Tweets auf den Bildschirm schwappen. Viel mehr, als man ich lesen kann. Erst habe ich die Abruffrequenz meines bis dahin liebsten Clients Twhirl verringert, inzwischen nutze ich dieses immer wieder aufpoppende Programm praktisch nicht mehr. Grund dafür ist TweetDeck, ein Twitterclient, der in den letzten Wochen in meinem Bekanntenkreis populär geworden ist. Hier lassen sich Informationsströme spaltenweise verfolgen: Meine News teile ich zum Beispiel in neun Ströme auf. So verwirrend das im ersten Moment zu sein scheint, so zufrieden bin ich damit. Um ein paar Beispiele zu geben: In eine Spalte laufen alle Tweets meines Netzwerkes. Dort schaue ich nur sporadisch rein. Die mir wichtigste Spalte jedoch ist die Spalte, in der ich die User gruppiert habe, die mir als Informationsgeber am wichtigsten sind. Sie bilden mein persönliches News-Netzwerk. Darin sind gerade so ein Dutzend Kontakte (“Favoriten”). Eine weitere Gruppe heißt “Hochschule”. Darin sind (ehemalige) Studenten sowie meine Kollegen. Weitere Spalten gibt es für Direktnachrichten und Antworten sowie für bestimmte Suchbegriffe, beispielsweise zu Events oder Themen, die mich interessieren. Das Schöne ist, dass man bei Tweetdeck solche Gruppierungen bzw. Themenströme beliebig selbst zusammenbauen kann. Insgesamt habe ich das Gefühl, Twittermeldungen  so ganz gut in Bahnen lenken zu können: Wenn mal mehr Zeit ist, schaue ich in alle Spalten, habe ich weniger Zeit, schaue ich nur eine oder zwei an und – na klar – über unterschiedlich lange Phasen ignoriere ich das Ganze. Mobil nutze ich Twitter (derzeit) überhaupt nicht.

E-Mail: Natürlich ist man in den meisten Betrieben – so auch an unserer Hochschule – an das dort eingerichtete System gebunden. Dennoch dürften die meisten Nutzer viele andere Mails zu managen haben. Hier ist – allen Unwohlseins gegenüber Google zum Trotz – mein Favorit im Moment GMail. Schon seit längerem arbeite ich dort mit Labels, von denen ich wie beim Tagging mehrere pro Konversation vergeben kann. Und ich nutze intensiv die Filterfunktion. Newsletter, Beiträge aus Mailinglisten, Benachrichtigungen aus Content Management Systemen etc. verschwinden sofort und automatisch gelabelt im Archiv. Nur wenn Zeit ist bzw. bei Bedarf, schaue ich da rein. Sehr praktisch finde ich auch Funktionslabels. So habe ich irgendwann mal mit Labels wie “*Termin”, “**to do” etc. zu arbeiten begonnen. Heute nun hat sich GMail für mein Empfinden TweetDeck angenähert: Denn mit den “multiple Inboxes” hat man nun nicht mehr nur die normale Inbox im Blick, sondern man kann sich mehrere weitere Boxen anzeigen lassen. Kombiniert mit Filtern lassen sich so beispielsweise wieder die Nachrichten einer selbst definierten Gruppe anzeigen. Oder die mit “to do” markierten Mails etc.

Unterm Strich habe ich nun das Gefühl, die Infoströme mit diesen Tools ein bisschen besser im Griff zu haben. Zumindest für eine Weile. Wie meinte Clay Shirky neulich in einem Interview? “Es gibt keinen Information Overload. Es gibt nur unzureichende Filter.” Für mich gehört inzwischen zum Filtern übrigens auch, nur noch alle paar Tage in den Feedreader reinzuschauen und den Instant Messenger über längere Phasen komplett geschlossen zu halten. Was wirklich wichtig ist, erreicht mich auch irgendwie.

So, nun bin ich neugierig: Was ist Ihr wichtigster Deich gegen die Infoflut?

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Die Web-Werkzeugkiste: Ein Workshop zu Tools und Workflows

Wie schon mit dem Vorgängerjahrgang meiner PR-Studenten starte ich auch in dieses Wintersemester mit einem ganztägigen Workshop rund um Web-Tools und Workflows. Der Umgang mit einem Wiki oder einem Weblog-CMS ist ihnen natürlich schon länger vertraut, auch der mit RSS-Readern und Tags. Hier merkt man übrigens von Jahrgang zu Jahrgang einen Unterschied: Als ich vor drei Jahren den ersten Web 2.0-Workshop mit Studenten organisiert habe, standen die genannten Themen im Vordergrund, heute muss ich dazu nicht mehr viel erzählen. Worum soll es heut also nun gehen?

Ein großes Thema werden diesmal v.a. Produktivitätstools sein. Dazu gehören u.a. eine Menge Firefox-Erweiterungen, Dienste wie CoComment etc. Dann werden wir uns Plattformen wie Twitter, FriendFeed und ein paar Social Networks näher anschauen und besprechen, wie und  welche wir in diesem Semester einsetzen. Twitter zählt neben dem Bloggen in den PR-Fundsachen und dem Gebrauch eines Wikis zu den Erfahrungen, die diesmal jeder Student machen muss.

Sinnvoll erscheint mir, auch nochmal die Arbeitsschritte zu einem guten Blogbeitrag durchzugehen. Oft ist ja ein anderer Artikel ein willkommener Aufhänger für einen eigenen Post. Hier vermisse ich manchmal etwas Tiefe, nämlich dann, wenn ein Autor nicht merkt, dass der Beitrag, auf den er sich bezieht, Teil einer umfangreicheren Diskussion ist. Wer also auf einen interessanten Beitrag stößt, steht meiner Meinung erst am Anfang der Arbeit. Ein möglicher Workflow, den ich versuche einzuhalten ist folgender:

  • Ich entdecke einen interessanten Artikel, zum Beispiel diesen dort
  • Ich lese die Kommentare (!)
  • Ich schaue, was andere über den Artikel schreiben (mit Hilfe von Trackbacks: 0 Verlinkungen). Sicherer: Ich gebe die URL des Beitrags in technorati (18 Verlinkungen) oder Google Blog Search (29 Verlinkungen) ein
  • Ich suche, was andere Blogger noch zum Thema des Ursprungsartikels (hier: Social Media Marketing Summit 2008) geschrieben haben – da helfen wieder die Blog-Suchmaschinen und natürlich ein Blick auf offizielles Material (z.B. Presseinformationen)
  • Ich schreibe meinen Artikel, greife interessante Aspekte aus der vorgefundenen Diskussion auf und verlinke auf die Originalquellen.
  • Und wenn ich Aspekte aufgreife, über die ich früher schon mal geschrieben habe, verlinke ich die in meinem Artikel oder liste sie am Ende auf (“ähnliche Artikel”).
  • Ich ordne den Artikel einer oder zwei Kategorien in meinem Blog zu
  • Ich versehe den Artikel mit Schlagworten (Tags), damit er auch von außen darüber gefunden werden kann
  • Ist der Artikel veröffentlicht, weise ich (oft) per Twitter darauf hin.
  • Automatisch wandert ein Hinweis in FriendFeed.
  • Anschließend bin ich bereit für die Diskussion: Ich verfolge, was im Blog und auf Friendfeed passiert und antworte möglichst zeitnah auf Kommentare.

Wie gesagt, das ist nur ein Modell, wie man vorgehen kann. Alternativen und Ergänzungen sind willkommen.

Noch zwei Hinweise: Die “Werkzeugkiste” in der Überschrift stammt eigentlich von Jan Eggers (HR-Info), dessen Blog allerdings leider nicht mehr existiert. Und wenn ich an den letzten Punkt heute nicht so ganz halten kann, tja, dann liegt’s am Workshop ;-)

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