Spielwiese

Auf dieser Seite habe ich Links zu ein paar Spielereien, Tests und kleinen Projekten zusammengefasst. Insgesamt lässt sich daraus fast ein bisschen (meiner) Social Media-Geschichte ablesen, denn einige der hier vorgestellten Spielereien gibt es gar nicht mehr oder liegen irgendwo unbeachtet im Netz. Andere wiederum gehören zu den Standards, bei manchen weiß ich nicht, wohin die Reise führt.

Projekte:

  • Twitter: Aus dem Experiment ist eigentlich längst ein fester Baustein meines Online-Lebens geworden, auch wenn ich nicht mehr so viel dort poste. Seit 2010 füttere ich zudem noch einen Twitter-Kanal zu unserem #mediencampus.
  • Weblog Journalismus-Darmstadt: Dieses gemeinsame Blog der Studiengänge Online-Journalismus und Wissenschaftsjournalismus an der Hochschule Darmstadt haben wir in einer Lehrveranstaltung entwickelt. Es war ein kleiner Baustein einer PR-Konzeption, die wir für unsere Studiengänge gebastelt haben. Heute wird es vorwiegend von den Dozenten der Studiengänge gefüttert. Wie fast alle unserer Projekte dieser Art läuft das Ganze auf WordPress.
  • Weblog PR-Fundsachen: In den PR-Fundsachen habe ich anfangs (ab dem Sommersemester 2005) gemeinsam mit meinen Studenten gebloggt – wobei die Studenten nach Abschluss des einjährigen PR-Schwerpunktes meist als Autoren ausscheiden. Das Blog ist in die Lehrveranstaltungen PR I und II integriert. Die Studenten sollen damit einerseits Erfahrungen im Bloggen sammeln, andererseits sich kontinuierlich mit der PR-Branche beschäftigen und aktuelle Entwicklungen diskutieren. Mittlerweile bin ich dort als Autor nicht mehr aktiv.
  • PR-Wiki: Ebenfalls im Sommersemester 2005 haben wir das PR-Wiki gestartet. In einzelnen Lehrveranstaltungen können Studierende ihren Leistungsnachweis in Form eines Wiki-Beitrags erbringen und damit einen Beitrag für die Community leisten anstatt nur vom Dozenten gelesene Hausarbeiten zu schreiben. 
  • In meinem privaten Wiki sammelte ich ein Zeit lang Notizen, Links für Vorträge etc. – mittlerweile ist das allerdings ziemlich eingeschlafen und durch Evernote ersetzt.
  • Weblog PR-Blogger: Von 2004 bis – hm – vermutlich 2006 war ich Gastautor bei Klaus Eck. Im PR-Blogger habe ich meine erste aktive Blog-Erfahrung gesammelt. (Etwas ähnliches wie Bloggen hatte zwei Jahre vorher an der Uni Eichstätt begonnen, damals ging es um Hochschulpolitik).
  • Google Apps und besonders Google Sites (ein Wiki) nutze ich seit einiger Zeit gemeinsam mit Studierenden für Lehrprojeke bzw. -veranstaltungen. Da hier projektbezogene Informationen ausgetauscht werden, sind diese Wikis nicht öffentlich. Mittlerweile dürfte ich auf mehr als ein halbes Dutzend Google Sites kommen. Einen kleinen Erfahrungsbericht gibt es hier. Ergänzend dazu – vor allem für Publikationsprojekte mit mehreren Autoren – sind längst die Google Docs eine wichtige Ergänzung zum lokal installierten Office-Paket.
  • Ein kleines öffentliches Projekt ist “A day in the life of PR folks“, das auch auf Google Sites basiert. Für eine Lehrveranstaltung habe ich ein paar PR-Praktiker gebeten, einen typischen Arbeitstag festzuhalten.
  • Mit in die Runde gehören natürlich Sharing-Plattformen wie Slideshare für Präsentationen, flickr und Picasa für Fotos oder – eher selten genutzt - Scribd für Dokumente.
  • Nach einer eher passiven Google Buzz-Nutzung habe ich natürlich auch bei Google Plus ein Profil angelegt. Kurzzeitig wurde G+ mein favorisiertes Netzwerk, da dort praktisch nur Fachkommunikation stattfindet. Hauptvorzug aus meiner Sicht: Das Follower-Prinzip. Nach einigen Monaten habe ich mein Engagement allerdings wieder etwas reduziert, da das Ganze sehr wenig Interaktion gebracht hat.
  • Facebook, klar, darum kommt man nicht herum. Weiß nicht, wie viele Jahre ich dabei bin. Nach einigen Jahren der Nutzung mit Bekannten, habe ich im März 2012 einen öffentlichen Stream eingerichtet. Was sich nicht verändert hat: Ich freunde mich dort nur mit Leuten an, die ich zumindest ein bisschen kenne.
  • Posterous: Eigentlich ein recht komfortables Ding, das eine Zeit lang eine Art kleiner Bruder des Textdepot war. Vor allem Grafiken, Statistiken und Zitate habe ich darin gesammelt. Mittlerweile ist das Ganze weitgehend eingeschlafen. Allerdings: Von Zeit zu Zeit füttere ich ein zweites Posterous-Blog: Dieses ist ein reines Fotoblog.

Spielereien:

  • Meine erste Homepage basierte auf einem TiddlyWiki, das ist eine Art Wiki für Einzelkämpfer – sprich: gänzlich unsozial. Hat aber den Vorteil, dass man auf dem eigenen Rechner wie in einem Wiki arbeiten kann. Etwas nervig ist auf Dauer, dass die Aktualisierungen per FTP hochgeladen werden müssen. Sehr praktisch dagegen ist, das TiddlyWiki z.B. zum Vorbereiten von Workshops oder als Einfach-Homepage zu nutzen.
  • Pageflake-Seite: Hier liefen Beiträge aus meinen Social Bookmarks, Blogs und Flickr-Bilder zusammen. Die Seite sollte zeigen, wie einfach Mashups zusammengebastelt werden können, doch mittlerweile tut sie gar nix mehr.
  • PR-Findlinge: Eine soziale Suchmaschine zu PR, die von ihren Usern verbessert werden kann (ein so genanntes Swicki), aber schon immer ziemlich unbeachtet vor sich hindümpelt.
  • PR-Welt war eine Blogdigger-Group, in der die Feeds einiger PR-relevanter, deutschsprachiger Blogs aggregiert wurden. Im Prinzip eine Frühversion geteilter Kreise bei G+. Kategorie: Es war einmal.
  • Ach ja, die Social Bookmarkdienste: Begonnen sie zu nutzen habe ich etwa 2004, damals war es furl (RIP), dann wurde delicious zu meinem Favoriten – dort sammelte ich auch die Leseempfehlungen für das Textdepot zusammen. Das hat sich nun leider nicht so toll entwickelt. Im Unterricht wegen der Gruppenfunktion gern genutzt habe ich zeitweise Mister Wong, und dann kam diigo. Dieses nutze ich derzeit vor allem für Medienclippings rund um unseren Campus. Im Moment fühle ich mich in Sachen Bookmarking ein bisschen heimatlos, aber ich denke, ich werde mich entscheiden müssen – vermutlich für diigo.
  • zoho ist ein außerordentlich umfangreicher Office-Baukasten in der Cloud, der während der Testphase ähnlich gut funktionierte wie die Angebote von Google. In Lehrprojekten haben wir’s zwar erfolgreich eingesetzt, irgendwann zeigte sich aber, dass die meisten Studenten einen Google-Account haben und nicht mit noch einer ganz anderen Plattform arbeiten wollten.
  • FriendFeed ist zeitweise eine etablierte  Spielwiese geworden und in gewisser Weise eine konsequente Fortführung des Pageflake-Experiments. Am Anfang haben mir besonders die Rooms gefallen: für private Notizen habe ich einen eigenen Room geschaffen, zu dem nur ich Zugang habe. Inzwischen nutze ich diese nicht mehr – private Notizen wandern in Evernote. Nach wie vor interessant ist sicher der Gedanke, alle Livestreams zusammenzuführen. In Friendfeed hat er sich aber wohl mittlerweile überlebt.
  • Agglom war mal ein spezieller Bookmarking-Dienst, der vor allem dazu diente, Informationspakete zu schnüren. Ausführlich konnte man Bookmarks kommentieren, man konnte sie nach Belieben reihen und bei Bedarf die zusammengeschnürten Websites wie eine Diashow präsentieren. Leider hat der tapfere Entwickler aufgegeben und das Ganze platt gemacht.
  • Amplify ist eine ähnliche Plattform wie Posterous und bietet neben einem Blog vor allem einfache Sharing-Möglichkeiten an. Besonders bequem lassen sich Snippets von Fundstellen ergänzt um einen eigenen Kommentar etc. zu einem Beitrag bauen, der dann – so meine Nutzung – gelegentlich direkt ins Textdepot wandert. Leider allerdings ist das Ganze mittlerweile im Orkus Digitaliens verschwunden.
  • Pinterest steht eine solche Karriere in nächster Zeit wohl kaum bevor. Ich spiele ein bisschen mit und sammle dort Grafiken und Bilder und schaue vor allem mal, wie sich dieser Katalog der visuellen Selbstdarstellung entwickelt.
  • Zum Abschluss noch ein weiteres Social Network: academia.edu hat den Anspruch, Wissenschaftler zu vernetzen. Ich habe dort mal ein Profil abgelegt (wie übrigens vor langem auch bei Xing und später auch bei LinkedIn). Von einer wirklich aktiven Nutzung kann ich aber nicht sprechen.
Vermutlich habe ich ein paar kurzzeitige Spielwiesen übersehen – egal. Für die nächste Zeit habe ich mir vorgenommen, diesen Überblick laufend zu aktualisieren (Stand: März 2012).

4 comments

  1. Stefan · September 11, 2006

    Der Link hinter “Weblog Journalismus-Darmstadt” scheint nicht mehr zu existieren. (“Der angeforderte URL konnte nicht geholt werden”).

    Gefällt mir

  2. Thomas Pleil · September 11, 2006

    Danke für den Hinweis, repariert.

    Gefällt mir

  3. wolfgang hornstein · September 11, 2006

    Interessante Infos, besonders für einen Verlag.

    Gruß!

    W.H.

    Gefällt mir

  4. Pingback: Lebendige Leichen und muntere Spielwiesen | Das Textdepot

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s