Vor ein paar Jahren hat die PR-Agentur Klenk & Hoursch das Glashaus-Axiom formuliert: “Jedes unternehmerische Handeln ist öffentlich.” In anderen Worten: Für Unternehmen stellt sich gar nicht die Frage, ob sie transparent sein wollen oder nicht. Sie müssen mit der Transparenz leben. Auf die zum Thema gehörende Website habe ich neulich hingewiesen: Dort werden Meinungen und Informationen zum Thema Transparenz gesammelt. Die Site ist inzwischen aktualisiert und wurde unter anderem um mehrere Interviews ergänzt., beispielsweise zum Begriff des Vertrauens, zum Zusammenhang zwischen Vertrauen, Transparenz und Reputation oder zum Medienjournalismus. Zum Thema Transparenz im Web ist nun ein Interview online gegangen, das Dr. Volker Klenk mit mir führte.
Einträge mit dem TagInterview
Im Glashaus
28 März 2008 · No Comments
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Getaggt: Glashaus-Axiom, Interview, Transparenz
CSR und PR
18 März 2008 · 1 Comment
Immer diese Abkürzungen, ich weiß. Kurze Auflösung: Hier geht es um Strategien von Unternehmen, mit denen sie beweisen (wollen), dass sie verantwortungsvolle Teilhaber der Gesellschaft sind und besonders um die Frage, wie solches Engagement kommuniziert wird. Genau um diese Frage hat sich ein Seminar gedreht, das ich im vergangenen Semester mit André Habisch (Center for Corporate Citizenship/Kath. Universität Eichstätt) gehalten habe. Und hierum drehte sich auch ein Vortrag, zu dem ich vor kurzem zur Wiesbadener PR-Agentur Fink & Fuchs eingeladen. Am Rande hat Nils Repke ein Interview mit mir dazu gemacht.
Noch ein Tipp: Die Agentur hat einige Seiten zu aktuellen Themen der PR ins Netz gestellt, die eine nützliche Fundgrube sind. Bisher gibt es Seiten zu CSR, zu Corporate Foresight, zu Produkt-/Marken-Kommunikation sowie zu Web 2.0.
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Getaggt: CSR, Interview, PR
Michael Dell: “Von Kunden lernen”
11 Februar 2008 · 5 Comments
Es dürfte weltweit nur wenige CEOs geben, mit denen man ein komplettes Interview zu Social Media bestreiten könnte. Michael Dell ist einer dieser wenigen, und Shel Israel hatte nun die Gelegenheit, ihm zehn Fragen zu stellen. Herausgekommen ist ein sehr lesenswertes Interview, das unter anderem zeigt, wie eng im Web 2.0 Kommunikations- und Innovationsmanagement zusammenwachsen und sich die Unternehmenskultur verändert.
Und wie es sich für einen guten Manager gehört, liefert Michael Dell im Interview einige sehr griffige Zitate. Zu drei Bereichen ziehe ich einige zusammen.
Dells Grundhaltung:
“We don’t own our reputation we just own our actions” (Schöne Grüße an Nokia).
“The more we engage, the more we learn and the better we can do for our customers.”
“We also see a tremendous opportunity to partner with our customers to improve the world we all share. This has led to our global recycling program where any consumer anywhere in the world can recycle equipment for free with us.”
“The emergence of social media is a tremendous opportunity to bring the “outside” in to your company.”
Zu Innovationsmanagement und IdeaStorm, einer Plattform, auf der Kunden Verbesserungsvorschläge für Dell-Produkte machen können und zu eigenen Blogs:
“We actually made more than 35 business improvements related to IdeaStorm last year and we expect to do a lot more in the future.”
“We are sharing our thoughts and ideas now in forums or blogs in Chinese, Spanish, Korean, Portuguese and Norwegian and we’ll continue to increase our outreach in the near future.”
Und schließlich noch zur Krisen-PR (Dell hatte vor einiger Zeit eine größere Krise aufgrund von Produktmängeln):
“When we have an issue, we act quickly and we use Direct2Dell as a central point for clarity.”
Was mir durch das Interview nochmal deutlich wurde, ist die Tatsache, dass Dell ganz selbstverständlich seine Social Media-Strategie zu allererst auf seine wichtigste Bezugsgruppe, die Kunden, ausgerichtet hat. Und im Gegensatz zu manchen Ansätzen hier zu Lande geht es nicht nur darum, auf einem anderen Kanal und ungestört von Gatekeepern Geschichten zu erzählen, sondern Dell setzt als eines der wenigen Unternehmen (ähnlich wie GM) Social Media systematisch dazu ein, um einen Rückkanal zu schaffen - also, um zuzuhören und daraus zu lernen. Im nächsten Schritt schließlich hat Dell begonnen, die Konversation mit einer zweiten Bezugsgruppe, den Investoren, zu beginnen. Ich gehe davon aus, dass weitere Projekte folgen werden, Michael Dell klingt ganz so, als ob ihn das Bloggen auch jucken würde. Spannend wird dabei auch, ob sich Social Media am Ende tatsächlich für das Beziehungsmanagement mit allen Bezugsgruppen bewähren. Gerade die Finanzkommunikation unterliegt ja doch ganz eigenen Mechanismen.
Weitere Artikel zu Dell:
- Dell mit eigenem Investor Relations Blog (Textdepot)
- Dell lernt schnell: Krisen-PR im eigenen Blog (PR-Fundsachen)
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Getaggt: Dell, Innovationsmanagement, Interview, Kommunikationsmanagement
Corporate Blogging bei den Blogpiloten
28 Januar 2008 · 1 Comment
Höchste Zeit, dass ich auf die Serie der Blogpiloten zum Thema Corporate Blogging verweise. Ein kleiner Baustein der Serie ist übrigens ein Interview, das Steffen Büffel mit mir geführt hat. Ausgequetscht hat er mich zu den Herausforderungen der PR und speziell der Krisenkommunikation in Zeiten des Web 2.0 sowie zu Medienpartnerschaften.
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PR himmelblau, gebasht und recherchiert
3 Dezember 2007 · No Comments
So, an diesem grauen Montag gibt es von mir drei Hinweise: Im PR-Blogger steht ein Interview, das Thomas Euler mit mir in einer Kaffeepause während der Konferenz “Lobbying und PR” gemacht hat. Es geht vor allem um die Rolle von PR in Unternehmen (natürlich sehe ich eine himmelblaue Zukunft), meine Skepsis gegenüber Dingen wie Behavioral Targeting in Social Networks und Transparenz zum Thema Lobbying, wie sie z.B. durch Watchblogs befördert werden kann. Der Textkürzung zum Opfer fiel meine Idee, Seiten wie Abgeordentenwatch oder Lobby Control in die politische Bildung an Schulen einzubeziehen, um zu vermeiden, dass die dort veröffentlichten Informationen Herrschaftswissen weniger intensiver Netzuser bleiben.
Und sonst? Flo ärgert sich darüber, dass aus seiner Sicht PR mal wieder pauschal gebasht wird und betont, dass es schlechte PR gibt, aber dass dem nicht immer so ist. Genauso wie beim Journalismus. Und das schwierige Verhältnis zwischen Journalismus und PR zeigt er an einem tollen Beispiel für Anzeigenerpressung durch einen Verlag auf.
A propos: Die journalistische Qualität beginnt ja unter anderem bei der Recherche. Deshalb empfehle ich die Tipps aus dem Upload-Magazin zur Online-Recherche. Der Artikel wendet sich zwar an Blogger, aber auch mancher Student (oder Journalist) dürfte darin ein paar Nützlichkeiten finden. Dazu ein kleiner ergänzender Tipp: Will man auf einen in einem anderen Blog veröffentlichten Artikel eingehen, sollte man schauen, ob und wie dieser von anderen diskutiert wird. Da die Trackbacks nicht immer angezeigt werden, nutze ich dazu ein kleines Javascript von technorati (”Technorati This“), das ich mir in die Symbolleiste des Firefox gezogen habe und das mit einem Knopfdruck zeigt, wer den Beitrag schon verlinkt hat (so gut technorati das eben macht).
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