Wie bringt man Menschen zusammen, damit sie voneinander und miteinander lernen? Eine Fragestellung, an der wir arbeiten, wenn wir über lebenslanges Lernen diskutieren.

Lebenslanges Lernen, Communities of Practice und offene Lernressourcen

Die Weiterentwicklung didaktischer Ansätze ist eine der schönen Herausforderungen, die mich – und die Leser dieses Blogs – seit Jahren begleiten. Besonders schön ist es, wenn man zu solchen Fragen im Team arbeiten kann und eine erste Evaluierung zum Erfolg solcher Konzepte bekommt und diese zudem auf einer internationalen Konferenz vorstellen kann. Sehr motivierend ist aber auch, nächste Schritte vorbereiten zu können. Kurz zusammengefasst: Wir waren neulich in Hongkong auf einer Konferenz zu Lernen und Social Media, und wir prüfen, ob wir bei uns am Mediencampus ein Projekt zum lebenslangen Lernen aufsetzen können, mit dem wir Berufstätige untereinander und mit Studierenden systematischer vernetzen können – online und offline.

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Teamarbeit (Foto: CC-Team)

Das vierte CommunicationCamp steht in den Startlöchern: Mitstreiterinnen* gesucht

Einige von Euch haben es vielleicht schon auf anderen Kanälen mitbekommen: Mit einer Gruppe PR-Studies organisieren wir wieder ein Communication Camp. Das ist so eine Art Hackathon für Webworker. Das Ziel: Profis uns Studierende arbeiten knapp zwei Tage zusammen, und zwar, um die Kommunikation einer Nonprofit-Organisation zu unterstützen. Diesmal haben sich 15 Organisationen beworben, nach einem aufwändigen Auswahlprozess haben wir uns für eine Zusammenarbeit mit dem gerade gegründeten Netzwerk Asyl in Mühltal bei Darmstadt entschieden. Read More

Unterbelichtet: Wandel der regionalen Kommunikation

Es ist ja schon erstaunlich: Wir diskutieren seit Jahren, wie sich die Kommunikation von Unternehmen und Institutionen verändert – ausgelöst durch die Möglichkeit, selbst zum (Online-)Publisher zu werden und natürlich die Veränderungen in Mediennutzung und Journalismus. Doch während im Journalismus zumindest in Ansätzen auch der Wandel im Lokalen diskutiert wird, wurde dies in der PR bisher kaum beachtet. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit einer kleinen Publikation einen ersten Blick auf die “Regionale PR im Medienwandel” werfen können.

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Lesen, speichern, finden: mein täglicher Workflow

Kurz nach Ostern beginnt das neue Semester, und dann wird eine neue Studentengruppe mit mir die aktuellen Diskussionen in PR, Marketing und Onlinekommunikation verfolgen, und über die PR-Fundsachen werden die Studies sich daran beteiligen, wie ich es neulich in meinem Zwischenfazit zu zehn Jahren Bloggen in der Lehre angekündigt habe. Dies setzt natürlich entsprechende Abläufe voraus. In diesem Artikel geht es um ein paar grundsätzliche Überlegungen dazu. Zudem stelle ich meinen täglichen Workflow vor, um Up-to-Date zu bleiben und vor allem, um später mit besonders wichtigen Beiträgen weiter arbeiten zu können. Sicher hat jeder Webworker seine eigenen Abläufe, aber vielleicht steckt für manche Leser der ein oder andere hilfreiche Baustein drin. Und natürlich freue ich mich auf Hinweise, wie man noch reibungsloser mit den Informationsströmen mitschwimmen kann. Denn mit solchen Arbeitsabläufen kann man eigentlich nie zufrieden sein, muss sie laufend anpassen.

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Lesedepot: Handverlesens zu Strategie, visuellem Storytelling und weitere Linktipps

Endlich mal wieder Lesetipps im Textdepot. Ich habe mich bemüht, eine große Bandbreite zu Onlinekommunikation zusammenzustellen, besonders natürlich mit vielen Fallbeispielen – von der Website-Konzeption bis zu visuellem Storytelling und speziell auch zu Instagram und Facebook. Hinzu kommen Links zu Artikeln zu grundsätzlicheren Fragen wie Corporate Identity oder Erfolgsmessung in der Onlinekommunikation und ein bisschen Technik.

Und weil ich am Wochenende mal wieder an unserer Partnerhochschule in Luzern unterrichten durfte, stammen die Fotos zum Artikel von dort – die Schweizer Frühjahrskombination aus Sonne, Schnee und Wasser ist einfach wunderbar.

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Publizieren ohne Website? Keine gute Idee

Diese Woche ist ziemlich viel an mir vorbei gezogen – wie das halt so ist, wenn einen die Grippe packt: Manches nimmt man nur am Rande, hinter einem leichten Schleier wahr. Einer hat aber meinen Wahrnehmungsschleier durchbrochen. Johnny Haeusler, der bei Wired Verlage auffordert, ihre Websites einzustampfen. Schließlich müssten die Redaktionen dorthin gehen, wo die Menschen sind, zu Facebook, Youtube, Snapchat und so. Und all die Kosten für SEO, Nutzertests, Content Management-Systeme – rausgeworfenes Geld. Kommt nach Ephemeral Media jetzt auch noch Ephemeral Journalism? Also Journalismus, der sich nach dem Konsum in Luft auflöst? Kein wünschenswertes und kein tragfähiges Szenario, scheint mir. In weiten Teilen sehe ich die Lage genau entgegengesetzt. Zum Beispiel glaube ich eher an zunehmend intelligente Content Management-Systeme und plattformunabhängiges Publizieren und ich sehe nicht, dass Journalismus sich in eine vollständige Abhängigkeit von Facebook & Co. begeben sollte.

Vorsicht Glatteis: Die Website als digitales zu Hause aufzugeben, halte ich für keine gute Idee.

Vorsicht Glatteis: Die Website als digitales zu Hause aufzugeben, halte ich für keine gute Idee.

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