Sites: Das Wiki von Google – erste Erfahrungen

22 Gedanken zu “Sites: Das Wiki von Google – erste Erfahrungen

  1. Werden die Leistungen der Studenten bewertet? Wenn ja, wie behält man den Überblick bei vielen Artikeln und noch mehr Versionen zu jedem einzelnen Artikel? Oder findet die Bewertung zu einem bestimmten Zeitpunkt statt?

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  2. Also vielen Dank für den Bericht! Wäre stark daran interessiert weitere Erfahrungen vom aktiven Einsatz zu erhalten.

    Habe selbst in der Lehre an der Universität der Bundeswehr München mit Studenten eine Zoho Wiki aufgebaut. Zoho ist eindeutig, wie schon mal hier beschrieben, nicht geeignet.

    Allerdings haben meine Studenten einen relativ großen Vorbehalt gegen Google und dessen Macht … gläserner Nutzer etc..

    Ich bin gerade am überlegen, welches System ich im nächsten Trimester einsetzen werde … momentan tendiere ich zu Drupal. Bin mir aber noch nicht ganz sicher. Daher verfolge ich Dein Projekt mit Spannung!

    Parallel zur Gruppeninternen Wiki, gibt es auch einen öffentlichen
    – Blog http://www.web2blogs.de und
    – Podcast http://www.FlirtPodcast.de
    Die Blogs laufen mit WordPress und das klappt mit den Studenten ganz gut. Durch viele Autoren sind die Beiträge halt nicht ganz so einheitlich in der Formatierung.

    Zur Benotung: Bei mir erstellt jeder Student in der Wiki eine eigene Seite, wo er selbstständig protokolliert was er getan hat. Das funktioniert ganz gut. So fördert man auch kollaboratives Arbeiten über Gruppen hinweg. Als Verhaltensbiologin folge ich die These “Gemeinnutz durch Eigennutz” und so motiviert es auch Studenten aktiv bei anderen Gruppen bzw. Themen mitzuwirken.

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  3. @keksler: Ja, bewerten muss ich. Da habe ich unterschiedliche Ansätze, je nach Lehrveranstaltung: Bei Projektveranstaltungen gehe ich wie Barbara vor und verlange zusätzlich von jedem Studenten noch eine Reflexion zum Projekt und der eigenen Leistung. Aber die Gruppenleistung spielt schon eine wichtige Rolle. Bei Seminaren setzt sich die Note aus mehreren Bestandteilen zusammen (z.B. Blog-Beiträge in den PR-Fundsachen, Kurzreferat + Artikel dazu, Übungsaufgaben). Aufwändig ist das Ganze tatsächlich, aber ich hoffe, es wird den Studenten gerecht.

    @Barbara: Danke für die Hinweise und Einschätzungen – spannende Projekte macht Ihr!

    Deine Erfahrungen mit zoho waren ausschlaggebend, dass ich hierauf nicht gesetzt habe.

    Google als Anbieter: Ja, da habe ich auch etwas Bauchschmerzen. Andererseits ist’s halt sehr bequem, da meine Kollegen und ich bereits den Google Kalender und die Docs nutzen und ich nix installieren wollte….

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  4. Wie sind denn die PBwikis als Alternative zu Google? Da ich die Google Apps tendenziell meide, kann ich selbst nicht direkt vergleichen.

    Erste Erfahrungen in einem Projekt mit pbwiki liegen vor. Auch dort sind in der kostenlosen Basis-Variante praktisch alle hier im Artikel erwähnten Punkte auch gegeben.

    Ein pbwiki ist extrem schnell eingerichtet, verfügt über einen WYSISYG-Editor und kann bei Bedarf aufgerüstet werden: Gegen Entgelt gibt es mehr Speicherkapazität und auch etwas mehr Funktionsumfang.

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  5. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann dient das Wiki also eher dazu, nicht ständig eine neue Version des Dokuments hochladen zu müssen. Entscheidend ist also der letzte Stand des Dokuments. Gruppenarbeiten sind wahrscheinlich nach Autor getrennte Einzeldokumente, oder?

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  6. @Matthias: pbWiki ist bestimmt eine Alternative.

    @keksler: Unterschiedlich. Teilweise stimmt das mit dem Ersetzen von Mails. Bei Projekten müssen aber auch Dinge gemeinsam erarbeitet werden – z.B. eine PR-Konzeption. Ein wieder anderer Bereich ist der, in dem ich Material für Lehrveranstaltungen bereitstelle (Ablaufplan, Literatur). Hier können Studenten ergänzen, ihre Referattermine und -themen eintragen und Themenvorschläge machen für einzelne Lehrveranstaltungen (ich habe im vergangenen Semester einen ganztägigen Abschlussworkshop gemacht, dessen Agenda die Gruppe entwickelt hat, das hat sehr gut geklappt).

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  7. Ok, wahrscheinlich war ich etwas zu sehr auf trennbare und damit benotungsfähige Beiträge fixiert :-)

    Die Collab-Unterstützung drumherum ist natürlich eine feine Sache, speziell die Versionierung bei Terminansetzungen.

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  8. Klasse Artikel. Danke :) Nun hab ich die Sites auch endlich in meinem Google Apps Account entdeckt.

    Findes es ziemlich schade dass der deutsche User da wieder einmal beschnitten wird.

    Ähnlich gmail und IMAP.

    Grüße

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  9. Hallo, danke für die ausführliche Beschreibung. Scheint eine gute Sache zu sein, vor allem wenn man eh schon ausführlich mit Google arbeitet.

    Mein persönlicher Favorit, leider wieder nur in Englisch, ist http://www.wetpaint.com. Müsste auf den ersten Blick auch das alles können, nur die Integration eben von Google Docs und co. nicht. Viele Grüße

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  10. Ich hatte im letzten Semester Zoho Projects. Es lief ganz gut, aber ich würde mittlerweile davon abraten. Das Hauptargument dagegen ist, dass es nicht auf einem eigenen Server läuft, außerdem war es zu Projektende nicht mehr verfügbar! Abgesehen von der relativ strikten Mengenbegrenzung, die Windows-Vista-Powerpoint-Präsentationen per se ausschließt.
    Grundsätzlich gilt das Hostingproblem auch für Google Apps bzw. alle anderen ähnlichen Dienste. Drupal dagegen ist sehr mächtig, kann selbst gehostet werden und ist sicherlich nachhaltiger verfügbar. Die Lizenzbedingungen von Google schließlich sind ein weiterer Minuspunkt. Für eine Lehrveranstaltung mögen sie okay sein, aber gewöhnt man sich nicht so an eine Umgebung, dass man sie irgendwann nicht mehr verlassen möchte? Und dann vielleicht doch Inhalte einstellt, die sich mit der Lizenz eigentlich nicht vertragen? Ich würde jedenfalls für das nächste Projektseminar auf Drupal setzen und es so aufbauen, dass es auch für weitere Seminare verwendbar ist.

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  11. Ja, da spricht sehr viel dafür, Christiane. Möglicherweise werde ich zum Wintersemester einen ähnlichen Weg gehen. Für die meisten Dozenten ist allerdings eine gehostete Lösung besonders attraktiv, da sie entweder selbst nicht die Zeit/Kenntnis haben, ein CMS wie Drupal aufzusetzen oder keinen entsprechenden Support bekommen. Ehrlich gesagt, hätte ich es in den letzten Wochen nicht geschafft, mich um eine Installation zu kümmern, bei einem gehosteten Service beginne ich sofort, Inhalte einzupflegen.

    Die Gegenargumente speziell gegen Google bleiben natürlich bestehen…

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  12. Hallo,

    Wir sind gerade dabei zu entscheiden welche Knowledge-Management Plattform wir nutzen. Sites hört sich auf jeden Fall interessant an und auch mit der Integration zu Google Apps eine echte Alternative.

    Dein Beitrag hat mir echt weitergeholfen.

    Danke,

    Tom

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